80 Millionen Euro Verbindlichkeiten
Insolvenzverfahren über Plettac eröffnet

Für Plettac hat sich die Hoffnung auf Zugeständnisse der Gläubigerbanken zerschlagen. Nun wurde das Insolvenzverfahren über den Gerüstbauer eröffnet.

HB PLETTENBERG. Dies teilte der Insolvenzverwalter des zahlungsunfähig gewordenen Konzerns, Winfried Andres, am Donnerstag mit. Die Hoffnung auf Zugeständnisse der Gläubigerbanken habe sich im Laufe des Jahres zerschlagen, so dass in den vergangenen Monaten einzelne Geschäftszweige verkauft worden seien. Insgesamt beliefen sich die Verbindlichkeiten gegenüber Banken, Lieferanten und weiteren Gläubigern auf rund 80 Millionen Euro, sagte Andres.

Zum Jahresbeginn beschäftigte der Konzern 3 600 Mitarbeiter. Es sei gelungen, durch Verkäufe der einzelnen Gesellschaften einen Großteil der Arbeitsplätze zu erhalten. Andres geht davon aus, dass die Pleite rund 500 der 3 600 Beschäftigten ihren Arbeitsplatz gekostet hat.

Neben Gerüstbau und Gerüstdienstleistungen war Plettac auch im Bereich Sicherheitstechnik tätig. Das Unternehmen war nach der Wiedervereinigung in finanzielle Schwierigkeiten geraten, da viele in die neuen Bundesländer gelieferten Gerüste nicht bezahlt wurden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%