A 380-Probleme
EADS-Chef Enders gibt Hamburger Werk die Schuld

Der Co-Vorstandschef des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS, Thomas Enders, hat die Kritik des inzwischen abgelösten EADS-Chefs Neil Forgeard an der Arbeit des Hamburger Airbus-Werks bekräftigt.

HB HAMBURG. Der BILD-Zeitung (Samstagausgabe) sagte Enders: „Hamburg ist in der Tat ein Brennpunkt unserer A 380- Probleme.“ Allerdings sei das Werk „Teil einer Produktionskette“.

Enders räumte ein: „Richtig ist: Wir haben Fehler bei der Fertigung der A 380 gemacht. Wir brauchen bei der Elektrik mehr Zeit als gedacht. In jedem Flieger müssen mehrere hundert Kilometer Kabel verlegt werden.“ Wegen Verzögerungen bei der Auslieferung des Super- Airbus A380 war der EADS-Konzern in eine massive Krise geraten.

Der EADS-Manager kann weitere Verzögerungen bei der Auslieferung der größten bisher gebauten Airbus-Maschine nicht ausschließen: „Nein, das kann ich beim besten Willen nicht. Ich kann nur sagen, dass wir im Moment alles tun, die Fertigung zu stabilisieren. Das hat Priorität.“

Mit einem Arbeitsplatz-Abbau in deutschen Werken sei auf Grund der Produktionspannen jedoch nicht zu rechnen, bekräftigte Enders: „Wir haben ein anderes Problem, nämlich genügend qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Schließlich müssen wir in den nächsten Jahren über 2000 Flugzeug-Bestellungen abarbeiten.“

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