ABB Deutschland
„Fabriken sind gut ausgelastet“

Die deutsche Tochter des schwedisch-schweizerischen Technologiekonzerns ABB bleibt auf Wachstumskurs. Sie legte im ersten Halbjahr 2006 bei Gewinn und Umsatz zu.

HB MANNHEIM. „Wir fahren in der gleichen Linie wie der Konzern. Deutschland hält mit“, sagte der Chef der Deutschland-Tochter, Peter Smits, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. „Unsere Fabriken sind sehr gut ausgelastet. Die Mitarbeiterzahl ist stabil geblieben.“ Der Technologiekonzern hatte jüngst für die ersten sechs Monate einen Anstieg des Nachsteuergewinns um 75,7 Prozent auf 571 Millionen Dollar (rund 449 Mio. Euro) bekannt gegeben. Der Umsatz wuchs in der ersten Jahreshälfte um 6 Prozent auf 11,4 Milliarden Dollar. Zur Jahresmitte standen im Konzern Aufträge mit einem Volumen von knapp 15,7 Milliarden Dollar in den Büchern, 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahlen für Deutschland sollen in der nächsten Woche veröffentlicht werden.

Trotz der positiven Entwicklung müsse die größte Landesgesellschaft der ABB aber weiter an ihrer Wettbewerbsfähigkeit arbeiten, betonte Smits, der auch Chef der Region Zentraleuropa ist. „Wir sind permanent im Wettbewerb - mit der Konkurrenz und intern. Wir haben eine sehr gute Basis. Wir sollten aber nie glauben, jetzt haben wir es geschafft und können uns auf unseren Lorbeeren ausruhen.“ Das Unternehmen brauche unter anderem noch mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten. Auch die Lieferzeiten müssten kürzer und die Produktivität verbessert werden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005 hatte ABB Deutschland durch ein starkes Geschäft in den Kernbereichen Energie- und Automationstechnik den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 59 Millionen im Vorjahr auf 117 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz legte zum Vorjahr leicht um ein Prozent auf 2,7 Milliarden Euro zu. Der Auftragseingang kletterte von 2,65 Milliarden auf 2,73 Milliarden Euro. Die Zahl der Mitarbeiter in Deutschland ging von 12 600 auf 11 500 zurück. Anfang 2006 hatte Smits das Ruder als Deuschland-Chef von Bernhard Jucker übernommen, der nach drei Jahren an der Spitze der ABB AG (Mannheim) in den Konzernvorstand nach Zürich wechselte.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%