ABB und Hitachi

Neues Gemeinschaftsunternehmen auf dem Strommarkt

Der Konzern ABB aus der Schweiz gründet gemeinsam mit Hitachi ein Gemeinschaftsunternehmen in der Hochspannungs-Gleichstromübertragung. ABB will vom geplanten Ausbau der erneuerbaren Energien in Japan profitieren.
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Gründen ein Gemeinschaftsunternehmen: ABB-Chef Ulrich Spiesshofer (rechts) und Hitachi-Boss Hiroaki Nakanishi. Quelle: AFP

Gründen ein Gemeinschaftsunternehmen: ABB-Chef Ulrich Spiesshofer (rechts) und Hitachi-Boss Hiroaki Nakanishi.

(Foto: AFP)

ZürichDer Elektrotechnikkonzern ABB will vom geplanten Ausbau der erneuerbaren Energie in Japan profitieren. Zusammen mit Hitachi gründen die Schweizer ein Gemeinschaftsunternehmen in der Hochspannungs-Gleichstromübertragung.

Die Technologie, in der ABB eigenen Angaben vom Dienstag zufolge führend ist, eignet sich für den Stromtransport über weite Strecken, etwa um Windparks auf dem Meer anzubinden. An dem Gemeinschaftsunternehmen, das die Arbeit in den kommenden Monaten aufnehmen soll, hält Hitachi 51 Prozent.

Die Japaner verfügten über eine starke lokale Marktpräsenz. Das Gemeinschaftsunternehmen sei der erste Schritt zu einer strategischen Partnerschaft im japanischen Stromgeschäft. Die beiden Konzerne prüften auch eine Ausdehnung der Kooperation auf weitere Bereiche.

Die Atomenergie hat bei vielen Japanern nach dem Atomkraftwerkunfall in Fukushima im März 2011 den Rückhalt verloren. In der Folge hat das Land beschlossen, den Anteil erneuerbarer Energie kräftig zu steigern.

  • rtr
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