Abbau von 1000 Stellen bis Juni: Chrysler macht ernst

Abbau von 1000 Stellen bis Juni
Chrysler macht ernst

Bereits bis Ende Juni sollen beim verlustträchtigen US-Autobauer Chrysler 1000 Stellen gestrichen werden. Dies sei der erste Schritt des angekündigten Sanierungsplans, in dessen Rahmen insgesamt 13 000 der zuletzt noch 83 000 Arbeitsplätze wegfallen sollen, teilte das Unternehmen am Wochenende mit.

HB DETROIT/FRANKFURT. Einigen Angestellten werde unter anderem eine Vorruhestandsregelung angeboten, hieß es in einer Erklärung. Der Konzern sei in Gesprächen mit der Gewerkschaft, um Lösungsmöglichkeiten für die Beschäftigten zu finden.

Chrysler schreibt in Folge einer schwer verkäuflichen Modellpalette und hoher Produktionskosten das dritte Mal seit der Fusion mit Daimler-Benz im Jahr 1998 rote Zahlen. Der Sanierungsplan soll vom Jahr 2008 an wieder einen kleinen Gewinn möglich machen. Parallel dazu hält sich der von Chrysler an die Konzernspitze von Daimler-Chrysler gewechselte Dieter Zetsche alle Optionen offen. Damit schloss er unlängst erstmals einen Verkauf von Chrysler oder eine Abspaltung vom Konzern nicht aus.

An einer Übernahme von Chrysler ist einem Bericht des Magazins „Focus“ zufolge auch der zweitgrößte russische Autohersteller Gaz interessiert. Der Hersteller des früheren Sowjet-Luxuswagens Wolga habe erst 2006 Montagewerkzeuge einer Chrysler-Produktionslinie erworben.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%