Abfindung
Bayer unterbreitet Schering-Aktionären ein Angebot

Im Rahmen der Übernahme des Pharmakonzerns Schering durch den Chemiekonzern Bayer haben die Leverkusener den außenstehenden Schering-Aktionären ein Abfindungsangebot unterbreitet.

dpa-afx BERLIN/LEVERKUSEN. Das Angebot liege bei 89,36 Euro je Aktie, teilte der Konzern am Mittwoch in Leverkusen mit. Details zur Abwicklung des Barangebots sollen in den kommenden Tagen veröffentlicht werden. Wer seine Schering-Aktien nicht verkaufe, erhalte eine jährlich wiederkehrende Ausgleichszahlung von 3,62 Euro je Aktie.

Bayer will Schering rasch in die eigene Organisation einbinden. "Wir wollen die Integration zügig umsetzen und ein internationales Spitzen-Unternehmen im Bereich der Pharma-Spezialitäten schaffen", sagte Bayer-Chef Werner Wenning. Die Geschäftsführung der Bayer Schering Gmbh habe beschlossen, den Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Schering AG zu vollziehen. Damit sei der Weg für die Integration der größten Übernahme in der Firmengeschichte frei.

Die geplante Umbenennung der "Schering AG" in "Bayer Schering Pharma AG" solle voraussichtlich im Dezember zur Eintragung ins Handelsregister angemeldet werden. In einer spektakulären Übernahmeschlacht hatte sich Bayer gegen den Konkurrenten Merck mit einem höheren Angebot für Schering in Höhe von rund 17 Mrd. Euro durchgesetzt.

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