Abfindungsangebot
Bayer gönnt Schering-Aktionären 9,62 Euro mehr

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat für die verbliebenen Schering-Minderheitsaktionäre eine Barabfindung von 98,98 Euro je Aktie festgelegt.

dpa-afx LEVERKUSEN. Die höhere Zahlung spiegele die gesunkenen Kapitalmarktrenditen wider, teilte der Konzern am Dienstag in Leverkusen mit. Die jetzt festgelegte Barabfindung ist höher als das auf Grund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages veröffentlichte Abfindungsangebot von 89,36 Euro je Aktie. Die außerordentliche Schering-Hauptversammlung solle am 17. Januar 2007 den Zwangsausschluss der Minderheitsaktionäre beschließen.

Die Höhe der Barabfindung entspreche dem Barwert der bereits im September von Kpmg ermittelten jährlichen Ausgleichszahlungen von 3,62 Euro netto je Aktie, die den Schering-Minderheitsaktionären auf Grund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages künftig zustehe, hieß es.

Bayer hält inzwischen die dafür notwendigen 95 Prozent des Grundkapitals von Schering. Das "Squeeze-Out"-Verfahren soll auf der außerordentlichen Hauptversammlung von Schering beantragt werden.

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