Abfindungsangebote
Viele ältere Mercedes-Beschäftigte wollen weg

Der Automobilkonzern DaimlerChrysler prüft, ob der geplante Personalabbau bei Mercedes-Benz über vorgezogene Angebote zur Frühpensionierung beschleunigt werden soll.

HB STUTTGART. Eine Sprecherin sagte am Dienstagabend in Stuttgart, „es gibt eine hohe Nachfrage nach Frühpensionierungen.“ Grundsätzlich sei es möglich, dass das Unternehmen früher als bisher geplant Beschäftigten über 52 Jahren Angebote zum freiwilligen Ausscheiden unterbreite. „Das kommt auf die Nachfrage an - und die ist hoch“, sagte die Sprecherin und bestätigte damit einen Bericht der „Stuttgarter Nachrichten“ (Mittwochausgabe). Eine Entscheidung sei noch nicht getroffen, sagte die Sprecherin weiter.

Bislang sollten Abfindungsangebote für Frühpensionäre erst im Februar kommenden Jahres offeriert werden. Bis dahin bietet DaimlerChrysler nur den Beschäftigten bei Mercedes-Benz mit einem Alter bis 52 Jahre das freiwillige Ausscheiden an. Bei frühzeitiger Bereitschaft zum Ausscheiden zahlt das Unternehmen einen Aufschlag von bis zu 25 000 Euro. Modellrechnungen des Gesamtbetriebsrates zufolge steigen die Abfindungsleistungen mit höherem Lebensalter und längerer Betriebszugehörigkeit.

Bei der renditeschwachen Pkw-Marke Mercedes-Benz sollen über Abfindungen bis Herbst nächsten Jahres 8 500 oder knapp zehn Prozent der Belegschaft in Deutschland zum Ausscheiden bewegt werden. Mit diesem rund 950 Millionen Euro teuren Abfindungsprogramm soll der Personalüberhang beseitigt werden und die Ertragskraft der Marke wieder steigen.

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