Abfüllanlagen-Hersteller
Krones befürchtet Verlust für 2009

Der Abfüllanlagen-Hersteller Krones hält wegen der Wirtschaftskrise einen Verlust im laufenden Jahr für möglich. Grund ist ein erwarteter Order-Einbruch für das laufende Quartal.

HB FRANKFURT. "Im Fall, dass die Investitionszurückhaltung unserer Kunden in dem jetzt bekannten Ausmaß länger anhält und in der Folge der Umsatz einbricht, können wir auch ein negatives Konzernergebnis 2009 nicht mehr ausschließen", teilte der Vorstand am Mittwochabend mit. Er erwartet für das laufende Quartal einen Order-Einbruch um rund ein Drittel, nachdem die Auftragseingänge in den letzten drei Monaten 2008 um 15 Prozent zurückgegangen seien.

Im Gesamtjahr lagen die Neubestellungen mit 2,33 Mrd. Euro noch gut ein Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Während der Umsatz um 10,5 Prozent auf 2,38 Mrd. zulegte, kletterte das Vorsteuerergebnis um lediglich 1,6 Prozent auf 156 Mio. und der Gewinn nach Steuern um 4,6 Prozent auf 106,5 Mio. Euro. Damit ging die Umsatzrendite zurück. Dies führte das Unternehmen auf Kosten durch Maßnahmen zurück, mit denen es sich auf die Krise vorbereitet hat. Mit diesem Programm und einer "stabilen Finanzlage" sieht sich das Management gut gerüstet. "Zum Jahresende 2008 verfügte Krones über liquide Mittel von 108,4 (Vorjahr: 53,8) Mio. Euro und hatte praktisch keine Bankschulden", hieß es. "Das Unternehmen geht heute davon aus, dass es nach Überwindung der allgemeinen Wirtschaftskrise wieder sehr schnell zur altbekannten und gewohnten Stärke zurückfinden wird."

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