Abhängigkeiten sollen abgebaut werden
Evotec bestätigt erwarteten Quartalsverlust

Das Hamburger Biotechnologieunternehmen hat im dritten Quartal 2004 einen operativen Verlust ausgewiesen und konnte damit das angestrebte leichte Plus nicht erreichen.

HB HAMBURG. Der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) habe in dem Zeitraum 6,1 (Vorjahr 3,5) Mill. Euro betragen, teilte das im Tecdax gelistete Unternehmen am Donnerstag mit.

Evotec hatte bereits im Oktober angekündigt, dass der operative Verlust voraussichtlich zwischen vier und sieben Mill. Euro liegen wird. Angesichts eines Umsatzrückgangs im dritten Quartal von etwa 26 Prozent auf 16,1 Mill. Euro hatte das Unternehmen zudem im vergangenen Monat seine Jahresprognose gesenkt. Evotec geht nun für 2004 von einem Umsatz von 70 bis 75 Mill. Euro aus.

Zuvor hatte die Firma noch ein leichtes Plus im Vergleich zu den 77,2 Mill. Umsatz des vergangenen Jahres angepeilt. Den starken Umsatzrückgang im dritten Quartal begründete Evotec mit überdurchschnittlichen Umsätzen bei Evotec Technologies im Vorjahresquartal. Diese seien bedingt durch den Verkauf einer Serie von Forschungsgeräten an den US-Pharmakonzern Pfizer. Evotec sei aber auf dem Weg eine breite Kundenbasis aufzubauen, um die Abhängigkeit von einem umfangreichen Einzelvertrag wie mit Pfizer abzubauen.

Evotec ist spezialisiert auf Dienstleistungen für die Pharma-Wirkstoffforschung. Dazu gehört die Prüfung von Substanzen auf ihre Eignung als Arzneimittelwirkstoffe und die Entwicklung der dafür notwendigen Testsysteme.

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