Absatz
Deutsche Premiumautobauer im China-Rausch

Die deutschen Premiumautobauer BMW, Audi und Daimler haben ihre Verkäufe im September alle im zweistelligen Prozentbereich gesteigert. Die Zuwächse verdanken sie vor allem dem größten Automarkt der Welt.
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HB MÜNCHEN/HAMBURG. Der BMW-Konzern schlug im September 143 000 Autos und damit knapp 17 Prozent mehr an die weltweite Kundschaft los als vor einem Jahr, wie der Münchener Autobauer am Freitag mitteilte. Er lag damit vor dem Stuttgarter Erzrivalen Daimler, der im September mit seiner Markengruppe Mercedes-Benz Cars ebenfalls kräftig zulegte (plus 12,6 Prozent). Die Nummer drei im Bunde der Premiumhersteller, die Ingolstädter VW-Tochter Audi, setzte 16 Prozent mehr Autos ab.

Die deutschen Oberklassehersteller profitieren besonders von der Erholung der Wirtschaft in den weltgrößten Automärkten China und USA. Die größten Zuwachsraten verbuchte BMW mit einem Plus von 90 Prozent auf seinem mittlerweile drittgrößten Absatzmarkt China. Seit Jahresbeginn verdoppelten sich die Verkaufszahlen des Autobauers dort auf gut 120 000 Fahrzeuge.

Aufwärts geht es auch auf dem Heimatmarkt Deutschland, wo große Geschäftswagen wieder gefragt sind. BMW und Daimler erwarten in den nächsten Monaten weitere Zuwächse. "Wir sind zuversichtlich, im Gesamtjahr 2010 über 1,4 Mio. Fahrzeuge auszuliefern und damit die klare Nummer eins der Premiumhersteller zu bleiben", erklärte BMW-Vertriebschef Ian Robertson. Gefragt waren im September vor allem die großen Modellreihen der weiß-blauen Marke. Vom bei Geschäftsleuten gefragten 5er rollten 63 Prozent mehr aus den Verkaufsräumen.

Den Absatz des Flaggschiffs 7er steigerte BMW um knapp 27 Prozent. Auch die Geländewagen verkaufen sich gut. Stark legte BMW in China (plus 89 Prozent) und den USA (plus 20,5 Prozent) zu.

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