Absatz
Fresenius hält an Wachstumsprognose fest

Der Bad Homburger Gesundheitskonzern Fresenius hat nach einem operativen Ergebnisrückgang im Auftaktquartal 2008 seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt. Vor allem der starke Euro sorgte im ersten Quartal für Gegenwind.

dpa-afx BAD HOMBURG. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei von 380 Mill. Euro im Vorjahr auf 377 Mill. Euro gefallen, teilte die im MDax notierte Fresenius SE am Mittwoch in Bad Homburg mit. Damit lag der Konzern unter den Erwartungen der von dpa-AFX befragten Analysten, die im Schnitt mit einer Stagnation bei 380 Mill. Euro gerechnet hatten.

Beim Umsatz verbuchte Fresenius einen Anstieg von 2,767 Mrd. auf 2,798 Mrd. Euro. Der starke Euro sorgte für Gegenwind. Während der Umsatz währungsbereinigt um acht Prozent stieg, legte er zu Ist-Kursen nur um 1 Prozent zu. Beim Jahresüberschuss erzielte Fresenius einen Anstieg von 13 Prozent auf 100 Mill. Euro.

Konzernchef Ulf Schneider rechnet 2008 unverändert mit einem Wachstum des Konzernumsatzes um währungsbereinigt acht bis zehn Prozent. Der Jahresüberschuss soll ebenfalls währungsbereinigt um zehn bis 15 Prozent steigen. Alle Unternehmensbereiche sollen zu dem Wachstum beitragen.

Fresenius konnte im ersten Quartal vor allem von der Entwicklung in Europa und Asien profitieren, wo der Umsatz währungsbereinigt um 13 beziehungsweise um elf Prozent zulegte. Das organische Umsatzwachstum habe fünf Prozent betragen, während Akquisitionen vier Prozent zum Umsatzanstieg beigesteuert hätten. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 Prozent.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%