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Heideldruck-Chef: „Unsere Banken würden keine zusätzlichen Risiken tragen“

Heidelberger Druckmaschinen will nach den gescheiterten Fusionsverhandlungen mit Manroland alleine weitermachen.

dpa-afx FRANKFURT. Heidelberger Druckmaschinen will nach den gescheiterten Fusionsverhandlungen mit Manroland alleine weitermachen. Dass die Fusion nicht zustande gekommen ist, begründet Konzernchef Bernhard Schreier mit zusätzlichen Risiken, die die Bürgen und Banken von Heideldruck vermutlich nicht mitgetragen hätten. "Grundsätzlich denke ich nicht, dass unsere Banken und Bürgen die zusätzlichen Risiken potentieller Kooperationen und Fusionen mittragen würden", sagte Schreier der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwoch).

"Wir sind richtig aufgestellt, und unsere Kostensenkungsmaßnahmen sind im Plan", sagte Schreier. "Wir werden dieses Geschäftsjahr bereits unser Einsparziel für nächstes Jahr von rund 400 Mill. Euro knapp erreichen, außerdem haben wir unsere Kreditlinien bis Mitte 2012 gesichert. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht." Bei rund 500 Mill. Euro im Quartal sieht er eine Bodenbildung. "Wenn die Konjunktur wieder anzieht, wird Heidelberger Druckmaschinen auch wieder mehr als drei Mrd. Euro im Jahr umsetzen."

Überlegungen über einen Schulterschluss mit dem Konkurrenten Koenig & Bauer bewegen sich unter anderem auf dem Gebiet möglicher Fabrikationsvereinbarungen. Heideldruck sucht aber weiterhin nach Investoren.

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