Absatz im April
BMW schafft Trendwende

Nach einem schwachen ersten Quartal hat der Autobauer BMW beim Absatz die Trendwende geschafft. Im April legten die Auslieferungen um 3,0 Prozent auf 118 456 verkaufte Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce zu.

HB MÜNCHEN. „Wir rechnen in den nächsten Monaten mit noch stärkeren Zuwachsraten“, sagte ein BMW-Sprecher am Dienstag in München. Im Gesamtjahr strebt der Konzern weiterhin ein Absatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich an.

Im März war der BMW-Absatz noch leicht gesunken. Nun profitierte der Konzern vor allem von der Einführung des neuen Mini. Die Zahl der Auslieferungen stieg bei der Kleinwagenmarke um mehr als 19 Prozent auf 18 263 Verkäufe. Die Stammmarke BMW konnte dagegen nur leicht um 0,5 Prozent auf 100 141 Auslieferungen zulegen. Der Konzern rechnet aber auch hier schon bald unter anderem wegen der überarbeiteten 5er-Reihe und des neuen dreitürigen 1-er mit kräftigen Zuwächsen.

In den ersten vier Monaten erzielte die BMW-Gruppe ein Absatzplus von 0,8 Prozent auf 451 683 Auslieferungen. Damit lag der Konzern weiter klar vor dem Erzrivalen aus Stuttgart. Die Mercedes Car Group (Mercedes, Smart, Maybach) verzeichnete einen Absatzrückgang um 2,8 Prozent auf 384 600 verkaufte Autos. Auch die Marke BMW lag mit 386 273 Auslieferungen vor Mercedes (365 000).

Deutschland ist weiterhin einer der schwächeren Märkte bei BMW. Im April sank die Zahl der Zulassungen noch um 2,8 Prozent auf 24 021 Verkäufe. Damit haben sich die Rückgänge nach der Mehrwertsteuererhöhung zwar abgemildert. Für die ersten vier Monate liegt die Gruppe aber noch immer mit knapp 13 Prozent im Minus bei 84 220 Zulassungen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%