Absatz im Juli
Mercedes top, Smart flop

Die Daimler-Chrysler-Kernmarke Mercedes-Benz hat im Juni einen Absatzrekord aufgestellt. Vor allem die neue C-Klasse sorgte für den Anstieg. Insgesamt verbuchte die Mercedes Car Group allerdings ein Absatzminus. Grund war ein Einbruch bei den Smart-Verkäufen.

HB STUTTGART. Im Juni seien 107 300 Autos verkauft worden, teilte DaimlerChrysler am Mittwoch in Stuttgart mit. Das entspricht einem Plus von einem Prozent. Hauptgrund war die neue C-Klasse, die im Vorjahresvergleich um 41 Prozent zulegte. In der gesamten Mercedes Car Group gab es wegen der rückläufigen Smart-Verkäufe jedoch ein Absatzminus von 1,3 Prozent auf 117 200 Autos. Dies rührt daher, dass im vergangenen Jahr noch der inzwischen eingestellte viersitzige smart forfour angeboten wurde.

Im ersten Halbjahr 2007 steigerte Mercedes-Benz den Absatz um 1,8 Prozent auf den neuen Rekordwert von 575 700 Fahrzeuge. Neben der C-Klasse trugen die guten Verkäufe der E-Klasse und der Geländewagen dazu bei. Wenn die neue C-Klasse in den nächsten Monaten sukzessive in den USA, Japan und anderen Rechtslenkermärkten wie Großbritannien eingeführt wird, geht der Autobauer von weiter steigenden Verkäufen des Modells aus. Mit 160 400 Autos gab es im deutschen Heimmarkt per Ende Juni ein Minus von 3,5 Prozent.

Smart gab erwartungsgemäß wegen der Reduzierung der Modellpalette nach. Im Juni sank der Absatz um 20,9 Prozent auf 9900 smart, im ersten Halbjahr um 32,2 Prozent auf 42 000 Autos. Betrachte man den neuen Smart fortwo allein, so sei dessen Absatz im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 9800 Fahrzeugen um 39 Prozent gestiegen, hieß es bei Daimler-Chrysler.

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