Absatz im September
Deutsche Autobauer frohlocken in den USA

Die deutschen Autohersteller haben im September auf dem wichtigen US-Markt gut abgeschlossen - mit einer Ausnahme. Japaner fuhren ebenfalls gut, ganz im Gegenteil dazu die US-Konkurrenz.

HB FRANKFURT. Während Daimler-Chrysler und auch BMW nach Angaben vom Montagabend mehr Fahrzeuge verkauften, musste Porsche einen Absatzeinbruch hinnehmen. Volkswagen legt erst an diesem Dienstag seine Absatzzahlen für den US-Markt vor.

Daimler-Chrysler setzte in den USA vier Prozent mehr Fahrzeuge ab als ein Jahr zuvor. Die Auslieferungen stiegen damit auf 193 108 Stück. Die Chrysler Group (Marken Chrysler, Jeep, Dodge) setzte 175 556 Autos ab und damit vier Prozent mehr als im Vorjahr. Mercedes-Benz verzeichnete ein Absatz-Plus von einem Prozent auf 17,552 Fahrzeuge. Dies sei das beste jemals in einem September erzielte Ergebnis, hieß es. Mercedes-Benz USA habe damit den vierten Monat in Folge einen Absatz-Rekordwert erzielt.

Auch für BMW lief es im September besser als im Vorjahr. Die BMW Group steigerte ihren Absatz um 1,6 Prozent auf 25 079 Fahrzeuge. Von der Marke BMW wurden 22 052 Fahrzeuge verkauft - 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Von Autos der Marke Mini wurden mit 3 027 Fahrzeugen vier Prozent mehr verkauft.

Volkswagen erhöhte den Absatz um 3,7 Prozent auf 21 646 Pkw. Vor allem der Jetta habe gutzugelegt, sagte ein Sprecher - um 33 Prozent.

Einen Absatzrückgang verzeichnete hingegen der Sportwagenhersteller Porsche. Die Auslieferungen fielen im abgelaufenen Monat um neun Prozent auf 2 263 Fahrzeuge. Porsche verzichte eher auf Marktanteile, als durch Preisnachlässe - wie von vielen Wettbewerbern praktiziert - das Markenimage und den Werterhalt der Fahrzeuge zu gefährden, hieß es zur Begründung. Die Auslieferungen des Cayenne brachen um 25 Prozent auf 1 072 Fahrzeuge ein. Auch beim Modell 911 verzeichnete Porsche in den USA und Kanada im September einen deutlichen Absatzrückgang: Der Autohersteller lieferte mit 687 Fahrzeugen 21 Prozent weniger aus als im Vorjahr. Der Boxster erfreute sich hingegen wachsender Beliebtheit: Die Verkäufe stiegen um 177 Prozent auf 476 Fahrzeuge.

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