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Solarzulieferer Roth & Rau will Finanzkrise trotzen

Der Solarzulieferer Roth & Rau will der Finanzkrise trotzen und an seinen Wachstumszielen festhalten.

dpa-afx HOHENSTEIN-ERNSTTHAL. Der Solarzulieferer Roth & Rau will der Finanzkrise trotzen und an seinen Wachstumszielen festhalten. Das Unternehmen verfüge über ausreichend finanziellen Spielraum, um sowohl das operative Geschäft als auch die geplanten strategischen Investitionen finanzieren zu können, sagte Vorstandschef Dietmar Roth laut einer Mitteilung am Dienstag. Die Gesellschaft verfüge zum 30. September 2008 über liquide Mittel von 125,6 Mill. Euro und habe sich ihre Finanzierungskonditionen für die nächsten fünf Jahre gesichert.

Der Anteil der Produkte des Unternehmens bei der Herstellung kristalliner Silizium-Solarzellen solle signifikant erhöht werden, um die Marktposition langfristig auszubauen, sagte Roth. Ein wichtiger Schritt dazu sei die Übernahme der italienischen Tecnofimes in der vergangenen Woche gewesen. Damit können Roth & Rau künftig 65 Prozent statt bisher 45 Prozent aller Produkte und Dienstleistungen bei der Produktion kristalliner Silizium-Solarzellen anbieten. Zudem solle für 700 000 Euro zum 1. Januar 2009 die Ion Gmbh-Tech übernommen werden.

Roth & Rau war in den ersten neun Monaten des Jahres weiter kräftig gewachsen. Von Januar bis September stieg - verglichen mit dem Vorjahreszeitraum - der Umsatz um fast 84 Prozent auf rund 197,5 Mill. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um mehr als 97 Prozent auf etwa 20,9 Mill. Euro zu. Die Zahl der Beschäftigten ist nach eigenen Angaben um mehr als 350 auf rund 550 gestiegen. Das Unternehmen ist im TecDax notiert.

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