Absatzeinbruch für VW
Porsche fährt in den USA weiter auf der Überholspur

Mit Blick auf die deutschen Autobauer liegen Licht und Schatten in den USA dicht beieinander.

HB FRANKFURT. Während der VW-Absatz einbrach, fuhr Porsche im Mai zu einem neuen Rekord. Bei Mercedes-Benz und BMW war der Absatz leicht rückläufig. Auch die beiden US-Autobauer General Motors und Ford verkauften erneut weniger Fahrzeuge auf ihrem Heimatmarkt. Toyota setzte dagegen seinen Siegeszug fort.

Für die Wolfsburger Volkswagen AG brachte der Mai den deutlichsten Absatzeinbruch in diesem Jahr. Wie der Konzern am Mittwochabend mitteilte, brach der US-Absatz um 41,9 % auf 16 297 Fahrzeuge ein. In den ersten fünf Monaten des Jahres betrug der Absatz 77 633 Neufahrzeuge - damit liegen die Wolfsburger um 25,1 % hinter dem Vorjahresniveau zurück. Kräftige Einbrüche verzeichnete Volkswagen im Mai wegen des Modellwechsels erneut beim Passat (minus 66 %) und beim Jetta (minus 31,2 %).

Porsche dagegen steigerte seinen Absatz in den USA und Kanada um 25 % auf 3567 Fahrzeuge und erzielte damit nach eigenen Angaben einen historischen Verkaufsrekord. Vor allem der Boxster verzeichnete mit einem Plus von 142 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen starken Wachstumsschub. Von der 911-er Baureihe wurden den Angaben zufolge 17 % mehr Fahrzeuge verkauft. Beim Cayenne ging der Absatz dagegen um sechs Prozent zurück.

Auch für den üblicherweise vom Erfolg verwöhnten Münchner Hersteller BMW war der Mai in Nordamerika kein Gewinnermonat. So ging der Absatz der gesamten Gruppe um 3,1 % auf 26 926 Stück zurück. Dabei profitierte der Konzern noch von einem starken Absatz der Marke Mini (plus 16 %), der Absatz der Marke BMW hingegen ging um 5,7 % auf 23 048 Stück zurück.

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