Absatzmärkte
VW stellt in China massiv Mitarbeiter ein

Im nächsten Jahr sollen sieben neue Werke in China entstehen. Bis 2018 steigt die Zahl der Mitarbeiter um 25000 steigen. VW setzt voll auf den erfolgreichsten Markt – 2,8 Milliarden Euro Gewinn kamen 2012 aus China.
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FrankfurtVolkswagen will die Zahl seiner Beschäftigten in China deutlich aufstocken. Bis 2018 solle die Zahl der Mitarbeiter von 75.000 auf mehr als 100.000 steigen, teilte der Autokonzern am Freitag mit. China ist ein wichtiger Markt für das Wolfsburger Unternehmen. Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres hatte Volkswagen fast ein Viertel mehr Autos dort verkauft als im gleichen Zeitraum des Jahres. Knapp 600.000 Fahrzeuge gingen im ersten Quartal an die Kunden in China.

Volkswagen will auf dem wichtigen chinesischen Markt in diesem Jahr deutlich mehr Autos verkaufen. Die Zahl der in der Volksrepublik ausgelieferten Fahrzeuge soll auf mindestens drei Millionen Einheiten von 2,8 Millionen im abgelaufenen Jahr steigen, wie der Wolfsburger Autobauer am Freitag im Vorfeld der wichtigen Automesse in Shanghai mitteilte. China ist der größte Absatzmarkt des Konzerns. Allein in den ersten drei Monaten hatte Volkswagen in der Volksrepublik fast ein Viertel mehr Autos verkauft als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Knapp 600.000 Fahrzeuge gingen im ersten Quartal an die Kunden in China.

VW will in den nächsten Jahren in dem Riesenreich sieben neue Werke aus dem Boden stampfen und seine Produktionskapazitäten auf mehr als vier Millionen Einheiten pro Jahr aufstocken. Im vergangenen Jahr produzierten die Wolfsburger mit ihren beiden chinesischen Partnern SAIC und FAW gut 2,6 Millionen Fahrzeuge. Die China-Beteiligungen waren 2012 der größte Ertragsbringer. Aus ihnen floss VW anteilig ein operativer Gewinn von 3,7 Milliarden Euro zu, 40 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Absatzmärkte: VW stellt in China massiv Mitarbeiter ein"

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  • Warum sollte dies so sein?
    Die Porsche-Familie hat bei VW das sagen und die Mehrheit der Stimmrechte - es ist also ein "Familienbetrieb" mit einer optimierten Kapitalstruktur.
    In den letzten Jahrzehnten waren die Entscheidungen von Porsche immer auf den langfristigen Erfolg ausgelegt.
    Das sehe ich auch hier so.
    Warum werden denn nicht um jeden Preis die Beteiligungen an MAN oder Scania oder Bertrandt bzw. Harley auf 100% aufgestockt?
    Für mich ist die dahinerstehende langfristige Startegie eindeutig nachvollziehbar und gut.

  • Zitat : VW stellt in China massiv Mitarbeiter ein

    - Diese Strategie wird mit Sicherheit nach hinten losgehen ! Mittelfristig macht VW die europäische Autoindustrie aus Verblendung und Profitgier endgültig kaputt.
    Nachdem die Fabriken gebaut und die Chinesen angelernt sind ( Investitionen von VW, die die Steuerlast des Konzerns auf Kosten des Deutschen Staates mindern ) wird es eine Abwanderung dieser Chinesischen Autobauern zu einheimischen Firmen geben. VW wird man dann auch rauszuekeln wissen und die Chinesen werden durch Lohndumping die Welt mit Billig-Autos überschwemmen !

    Man sieht hier wieder mal, wie die Gier der Manager in diesen Firmen den gesunden Menschenverstand zugunsten der Bonis und Eigenbereicherung zu Lasten des Bürgers ausblendet !

    Dass man nichts zu verlieren hat ( ähnlich wie bei Banken ) hat die Abwrack-Prämie-Aktion gezeigt: wenn es dicke kommt, schiebt man Arbeitsplätze vor und verschleudert Steuergelder !

    Der Größenwahn der Konzerne und Banken muss gestoppt werden !

  • Na bittre, wenigstens Volkswagen versteht mich, hihi


    macht in Deutschland Schulen
    Investiert in Asia

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