Absatzminus von fast zehn Prozent
Warsteiner rechnet mit weiteren Umsatzeinbußen

Die Warsteiner Brauerei hat im Jahr 2004, wie bereits auch in den beiden vorangegangen Jahren, erhebliche Absatz- und Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Der Absatz der Kernmarke „Warsteiner“ ging von 4,2 Mill. auf 3,8 Mill. Hektoliter zurück.

HB DÜSSELDORF. Das Absatzminus von 9,5 Prozent machte sich auch im Umsatz der Holding, der Haus Cramer Gruppe, bemerkbar. Die Erlöse der Gruppe, zu der auch noch eine eigene Vertriebsorganisation sowie einige Hotels gehören, nahmen im vergangenen Jahr um fast fünf Prozent von 493 auf 470 Mill. Euro ab. Der Gesamtabsatz der Gruppe, zu der unter anderem auch die Marke Paderborner Plsener gehört, ging um 6,6 Prozent von 6 Mill. Hektoliter auf 5,6 Mill. Hektoliter zurück. Dies teilte Warsteiner-Chef Gustavo Möller-Hergt dem Handelsblatt (Montagausgabe) mit. Angaben zum Betriebsergebnis machte Möller-Hergt allerdings nicht.

Der Generalbevollmächtigte führt das Minus vor allem auf die noch nicht abgeschlossene Neupositionierung der Kernmarke Warsteiner zurück. Auch in den nächsten beiden Jahren rechnet der Warsteiner-Chef mit weiteren Einbußen. Die rückläufige Entwicklung soll danach erst im Jahre 2007 endgültig zum Stillstand kommen. „Wir nehmen uns Zeit“, sagte Möller-Hergt. Er habe damit gerechnet, dass eine Neuausrichtung der Marke vier bis fünf Jahre in Anspruch nehmen werde. Gleichwohl habe das Unternehmen im vergangenen Jahr ein positives Betriebsergebnis (Ebitda) erwirtschaftet. Diese Mittel würden aber gleich wieder in notwendige Investitionen fließen, die in diesem Jahr rund 50 Mill. (Vorjahr: 40 Mill.) Euro betragen würden, sagte Möller-Hergt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%