Absatzplus im Mai
Wohl von BMW hängt mehr und mehr am Mini

Der Autobauer BMW hat im Mai dank des Kleinwagens Mini den Konzernabsatz leicht um 0,4 % gesteigert, kämpft wegen des Modellwechsels beim 5er aber weiter mit rückläufigen Verkaufszahlen der Kernmarke. Am Ziel eines erneuten Verkaufsrekordes 2003 hält der Münchner Traditionskonzern dennoch fest.

Reuters MÜNCHEN. „Für das Gesamtjahr geht das Unternehmen nach wie vor davon aus, mit allen Marken der BMW Group das Vorjahresvolumen zu übertreffen“, teilte BMW am Freitag in München mit. Voraussetzung hierfür seien allerdings die weitere absehbare Stabilisierung der weltpolitischen Situation sowie Reformen in Deutschland. Insgesamt lieferte BMW im Mai 94 410 Autos an die Kunden aus. Im Vorjahresmonat waren es 93 990 Fahrzeuge gewesen. Damit konnte der Konzern wieder ein leichtes Plus ausweisen, nachdem BMW in den Monaten März und April erstmals seit Ende 1999 jeweils einen Absatzrückgang hatte ausweisen müssen.

Die BMW-Aktie notierte gegen Mittag mit 30,02 € um 1,1 % im Plus, während der Deutsche Aktienindex Dax zur gleichen Zeit um 1,6 % zulegen konnte.

Mini-Nachfrage ungebrochen hoch

Bei der Kernmarke BMW musste der Konzern vor allem wegen des bevorstehenden Modellwechsels beim 5er - dem zweitwichtigsten Modell - mit 79 910 Autos einen Rückgang um 3,5 % hinnehmen. „Unmittelbar vor der Markteinführung der neuen 5er-Limousine ab Juli dieses Jahres ist der Absatz der laufenden 5er-Reihe im Mai um 12,7 auf 13 010 Einheiten zurückgegangen“, teilte BMW mit. Der Autobauer hatte diese Entwicklung bereits in der Vergangenheit angekündigt und rechnet damit, mit dem Start des Nachfolgers bis zum Jahresende den Rückstand wieder aufholen zu können. Ungebremst erfolgreich läuft hingegen der 2001 eingeführte Mini: Hier legte der Absatz im Mai um 29,4 % auf 14 500 verkaufte Fahrzeuge zu. Zufrieden zeigte sich BMW auch über den Verlauf des US-Geschäfts, dem umsatzmäßig wichtigsten Markt der Münchner. Der Konzern habe hier im Mai beim Verkauf um 2,9 % auf 22 455 Einheiten zulegen können, hieß es. Damit bleibe BMW per Ende Mai Marktführer in seinem Segment.

Konzernweit setzte BMW den Angaben zufolge in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres mit 447 840 Fahrzeugen 0,3 % weniger als im Vorjahreszeitraum ab.

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