Absatzprobleme und Spritpreis
Chrysler schließt US-Werk

Der drittgrößte US-Autobauer Chrysler will wegen seiner Absatzschwierigkeiten und der hohen Spritpreise ein Werk in St. Louis schließen. Im vergangenen Jahr war Chryslers Absatz so stark eingebrochen wie bei keinem anderen US-Autobauer.

HB DETROIT. Der Schritt werde zum 31. Oktober wirksam und gelte auf unbestimmte Zeit, sagte Chrysler-Manager Tom LaSorda am Montag. Betroffen seien 2400 Stellen. Es gebe keine Absicht, das Werk wieder in Betrieb zu nehmen. Zudem kündigte der Konzern an, eine von zwei Schichten in einem nahe gelegenen Werk zu streichen.

Chrysler hat in diesem Jahr bislang einen Rückgang seines US-Absatzes um 19 Prozent verzeichnet. Dies ist der stärkste Einbruch eines amerikanischen Autobauers. Die Finanzziele würden dennoch erreicht oder übertroffen, sagte LaSorda. Ein Grund dafür seien äußerst vorsichtige Prognosen des Managements. Der Hauptaktionär Cerberus habe „absolut keine“ Absicht, das Unternehmen zu zerschlagen.

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