Absatzrekorde bei Privatflugzeugen
Über den Wolken

Die Reise im Privatflugzeug, einst ein superteurer Spaß ausschließlich für US-Stars aus Film, Sport und Wirtschaft, findet weltweit immer mehr Anhänger. Der Chef des traditionsreichen Flugzeugherstellers Cessna Aircraft, Jack J. Pelton, sieht ein beispielloses Wachstum in der Branche. Der Boom werde von starken Volkswirtschaften und Firmengewinnen getrieben sowie von der sich rapide beschleunigenden Globalisierung, sagte Pelton.

DÜSSELDORF. Sein Unternehmen, das seit 80 Jahren Kleinflugzeuge produziert, hat gerade einen Rekord-Auftragsbestand von knapp 2.700 Businessjets und Propellermaschinen gemeldet. Cessna will im laufenden Jahr 380 Businessjets ausliefern und die Schlagzahl 2008 auf 470 erhöhen. Insbesondere die jüngsten Aufträge aus Asien seien ein klares Signal, „dass der Business-Flugverkehr auch dort in Schwung kommt“, betonte Pelton.

In einer aktuellen Studie rechnet der US-Zulieferer Honeywell damit, dass in den nächsten zehn Jahren rund 14.000 Businessjets im Volumen von 233 Mrd. Dollar ausgeliefert werden. Die Prognose, die in der Vorwoche auf der US-Branchenmesse NBAA für Aufsehen sorgte, wurde im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent nach oben angepasst.

Von diesem Boom profitieren auch die beiden mit Abstand reichsten Männer Nordamerikas: Milliardär Warren Buffett übernahm 1998 Netjets, den weltgrößten Betreiber von Privatflugzeugen. Microsoft-Gründer Bill Gates investiert in den Flugzeugbauer Eclipse, der im US-Bundesstaat New Mexico den kleinsten und billigsten Jet der Welt produziert(Listenpreis 1,3 Mill. Dollar) und bereits auf mehr als 2.500 Bestellungen kommt.

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