Absatzrückgang bei Mini
BMW gibt Gas

Der Münchener Autobauer BMW hat im vergangenen Monat deutlich mehr Fahrzeuge verkauft - nur beim Kleinwagen Mini gab es einen Rückgang.

HB MÜNCHEN. „Maßgeblich getragen wird das deutliche Plus bei der Marke BMW von den beiden zuletzt eingeführten Modellen, voran die neue BMW 5er Limousine“, teilte der Konzern mit.

Insgesamt - also einschließlich Mini - verkaufte BMW den Angaben zufolge im Oktober 94 120 Fahrzeuge, was einem Plus von 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Bei der Kernmarke BMW, die in der ersten Jahreshälfte wegen des Modellwechsels beim 5er kräftige Einbrüche hatte hinnehmen müssen, erhöhte sich der Absatz sogar um 13,6 Prozent auf 79 680 Einheiten. Die 2001 eingeführte Neuauflage des britischen Kultkleinwagens Mini musste hingegen erstmals einen Absatzrückgang hinnehmen. Auf Monatsbasis wurden mit 14340 Fahrzeugen 5,1 Prozent weniger als 2002 verkauft. Die BMW-Aktie, die bereits am Vortag hatte zulegen können, notierte am Mittag mit 37,16 Euro um 2,65 Prozent im Plus.

BMW hatte am Donnerstag für das dritte Quartal erstmals im laufenden Geschäftsjahr einen Gewinnzuwachs ausgewiesen. Zugleich bekräftigten die Münchener ihre Ziele für 2003, wonach der Gewinn trotz der umfangreichsten Modelloffensive in der Firmengeschichte auf Vorjahresniveau stagnieren soll. Beim Absatz will BMW hingegen die Rekordwerte des Vorjahres in allen Marken nochmals übertreffen.

Während BMW beim Mini mit 151 570 Fahrzeugen Ende Oktober bereits die Verkaufszahl des gesamten Jahres 2002 übertroffen hat, liegt der Konzern in seiner Kernmarke noch zurück. Hier wurden in den ersten zehn Monaten 1,7 Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahreszeitraum verkauft. Bezogen auf die gesamte Gruppe verbuchten die Münchener per Ende Oktober aber ein Absatzplus von zwei Prozent auf 909 370 Fahrzeuge. Der wichtigste Markt für BMW sind den Angaben zufolge derzeit die USA, gefolgt von Deutschland.

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