Absatzschwäche
Daimler stellt Sparplan vor

Der Stuttgarter Autokonzern Daimler will Ende Oktober Fakten schaffen. Dann herrscht endlich Klarheit über das bereits angekündigte Sparpaket. Das angestrebte Sparvolumen ist scheinbar gigantisch.
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StuttgartNach Informationen des Handelsblatts aus Konzernkreisen peilt Daimler-Boss Dieter Zetsche an, das Programm am 25. Oktober bei der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal erstmals öffentlich näher zu erläutern. Im Führungskreis des Konzerns habe er erste Eckpunkte des Programms bereits besprochen, heißt es aus dem Unternehmen. Das Konzept setzt demnach auf zahlreiche operative Maßnahmen, darunter Kostensenkungen sowie strukturelle Verbesserungen wie eine effizientere Fertigung. Ein Stellenabbau sei hingegegn nicht vorgesehen. Das angestrebte Sparvolumen beziffern Insider auf mehr als eine Milliarde Euro. Zetsche selbst habe sich aber noch nicht auf eine konkrete Summe festgelegt. Ein Daimler-Sprecher wollte die Informationen nicht bestätigen.

Ende vergangener Woche hatte der Daimler-Chef angekündigt, mit einem neuen Sparprogramm auf die Absatzschwäche in wichtigen Automärkten zu reagieren – die konkreten Schritte jedoch offen gelassen. „Wir bereiten uns auf ein herausforderndes Umfeld vor“, kündigte Zetsche lediglich an. Schon im Sommer hatte der Konzern intern in einem Schreiben eindringlich an das Kostenbewusstsein der Mitarbeiter appelliert.

„Je unwegsamer das Gelände draußen wird, desto wichtiger ist es, unser eigenes ‚Gepäck‘ so leicht wie möglich zu machen“, mahnte Zetsche. Der Daimler-Boss hatte am vergangenen Donnerstag angekündigt, dass Daimler bei Mercedes Benz Cars für 2012 ein operatives Ergebnis unter dem Vorjahresniveau erwarte. Grund dafür seien schwierige Marktbedingungen in Europa sowie ein schärferer Wettbewerb. 2011 hatte die Sparte noch einen operativen Gewinn von 5,2 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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  • Oh weh, oh weh - wenn Zetsche spart wird nichts vernünftig entwickelt und der billigste Mist verbaut - Renault/mercedes wer baut die billigsten Kisten? Qualität egal! Zetsche sollte mal damit beginnen die Kunden nicht für dumm zu verkaufen. (Werbesloagen sieh oben, Kirschholzboden für 4000 EUR im Laderaum, das Wort Qualität (empfinde ich als Verhöhnung der Kundschaft) nicht mehr in den Mund nehmen) und mühsam daran arbeiten sie wieder Schritt für Schritt vernünftig zu verbessern. Na ja, verzeihen wir ihm - er kanns nicht besser. Das Beste oder garnichts - na denn mein nächster MB wird ein Audi, BMW, Lexus oder gar nichts.

  • An den mir bekannten Verkaufsleitern und Serviceleitern in den Mercedes-Niederlassungen kann Herr Zetsche auch getrost sparen. Denn die prodzieren ohnehin nur unzufriedene Kunden...

    Der Mercedes-Werbeslogan "Das Beste oder nichts" bekommt dabei eine ganz neue Bedeutung, denn ich habe seit drei Jahren NICHTS als Ärger wegen einer mangelhaften G-Klasse, welche die Niederlassung weder nachgebessert bekommt, noch eine Rückabwicklung des Kaufes - trotz mehrfacher Ankündigungen - durchführt.

    Produktqualität schlecht, Service schlecht, ...

  • Bei der Classic Abteilung läßt sich sicher auch noch viel sparen, es gibt dort Personal das nur auf sein eigenes Ego in der Presse bedacht ist.

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