Absatzschwäche in Südkorea
Quartalsgewinn von Hyundai bricht ein

Im dritten Quartal hat der südkoreanische Autohersteller Hyundai als Folge wochenlanger Streikaktionen sowie der schleppenden Nachfrage im Inland und negativen Währungseinflüssen einen Gewinneinbruch verbucht.

HB SEOUL. Wie das Unternehmen am Montag in Seoul mitteilte, fiel der Reingewinn in den Monaten Juli bis September auf 282,8 Mrd. Won (umgerechnet 298,6 Mill. Dollar) von 534,9 Mrd. im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einem Rückgang um 47 Prozent. Damit verfehlte der Konzern die Erwartungen der Analysten deutlich, die mit einem Reingewinn von 389,2 Mrd. Won gerechnet hatten. Der Umsatz fiel um 4,2 Prozent auf 5,9 Billionen Won.

Durch die fast täglichen Arbeitsniederlegungen von Ende Juni bis Juli hatte Hyundai vorübergehend seine Exportlieferungen einstellen müssen. Nach eigenen Angaben entstanden durch die Streikaktionen Produktionsverluste von 1,3 Billion Won.

Beim Export verzeichnete Hyundai Motor im dritten Quartal im Vorjahresvergleich einen Rückgang von 9,5 Prozent auf knapp 204 000 Einheiten. Im Inland ging der Absatz leicht um 0,3 Prozent auf rund 135 400 Autos zurück.

Für das laufende vierte Geschäftsquartal kann Hyundai jedoch auf bessere Zahlen hoffen: Das Exportgeschäft und gesunkene Ölpreise dürften die Absatzschwäche auf dem Heimatmarkt des Autokonzerns mehr als wettmachen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%