Absatzzahlen 2013: Schweres Autojahr mit versöhnlichem Ende

Absatzzahlen 2013
Schweres Autojahr mit versöhnlichem Ende

Deutschlands Autoindustrie legt die Bilanz für das Jahr 2013 vor – und sie sieht nicht gut aus. Die Zahl der verkauften Fahrzeuge fällt unter drei Millionen. Doch es gibt Anlass zur Hoffnung.
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FlensburgWenigstens das Jahresende stimmt versöhnlich. Mit 215.000 verkauften Autos konnte der Absatz der Autohersteller im Dezember 2013 um 5,4 Prozent zulegen. Für 2014 erwarten Experten eine weitere Erholung. Die ist auch nötig, denn unterm Strich war das Jahr 2013 für die Autoindustrie in Deutschland ein Jahr zum Vergessen: Insgesamt wurden in Deutschland 2,95 Millionen Fahrzeuge - 4,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch die deutschen Hersteller hat die Absatzkrise nicht kaltgelassen.

Marktführer Volkswagen liefert zwar immer noch jedes fünfte in Deutschland verkaufte Auto aus, doch über das Jahr sank der Absatz um 4,6 Prozent auf 642.000 Fahrzeuge. Selbst die Premiumtochter Audi verliert mit 251.000 verkauften Fahrzeugen (Minus von 5,5 Prozent) Marktanteile. Auch bei Opel sinkt der Absatz über das Gesamtjahr gesehen um 2,9 Prozent auf 207.000 Fahrzeuge.

Hoffnungsschimmer: Im Dezember konnte der Opel-Absatz um 27 Prozent zulegen. BMW fällt unter den Oberklasseherstellern in Deutschland mit einem Minus von 5,8 Prozent auf Platz Drei zurück. Bei anderen Premiumherstellern sieht es besser aus. Mercedes legte um 1,4 Prozent auf 277.000 Fahrzeuge zu, Porsche steigerte die Verkäufe um 1,4 Prozent auf 20.800 Fahrzeuge.

Für die französischen Hersteller wird der deutsche Markt dagegen immer schwieriger. Die Schwesterfirmen Citroën (minus 20,6 Prozent) und Peugeot (minus 23,4 Prozent) verkauften über das Gesamtjahr rund ein Fünftel weniger Autos. Bei Renault steht unterm Strich mit 98.900 Fahrzeugen ein Minus von 6,3 Prozent.

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  • Autos kauft man immer noch wegen den Nachbarn

  • "Der Besitz eines Autos ist wirtschaftlich unsinnig und unbequem. "
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    Nein. Ohne Fahrzeug, genauer Kombi, könnte ich das Arbeiten einstellen!

  • "Die Zahl der verkauften Fahrzeuge fällt unter drei Millionen."
    "Auch die deutschen Hersteller hat die Absatzkrise nicht kaltgelassen."
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    Was wundern sich diese Herrschaften denn? Das Geld, daß man für ein neues Auto ausgeben könnte, wandert via Steuern, Steuern auf Steuern, Abgaben, Steuern auf Abgaben alternativlos zu unseren mediterranen "Freunden" mit den aufgehaltenen Händen und tiefen Taschen. Da bleibt nichts für großartigen Luxus.
    Ich jedenfall hab in den letzten 15 Jahren nur jeweils 500 € für alte, gepflegte Gebrauchte ausgegeben (Kombi der unteren Mittelklasse). Die kann man ohne weiteres 2 bis 4 Jahre fahren und sich dann einen neuen "500er" kaufen, nachdem man den alten noch für 200 verscherbelt hat. Marginaler Wertverlust und mit dem eingesparten Geld kann man viel anfangen. Auch eine alte "Mühle" bringt einen zuverlässig von A nach B, der Nutzwert ist genauso hoch wie bei einem neuen, teuren Fahrzeug. Werkstattkosten außer gewöhnlichen Verschleißteilen und maximal einmal TÜV gleich Null. Einfach mal drüber nachdenken. Die Methode taugt nicht für Leute, die ihr Ego am Auto aufhängen, ist aber für rein rational denkende Menschen empfehlenswert.

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