Absatzzahlen
Bei Porsche laufen die Bänder heiß

Porsche selbst hält sich mit Zahlen zwar bedeckt, doch Anaysten sind sicher, dass der Sportwagenbauer kommendes Jahr zum ersten Mal die Marke von 100 000 verkauften Autos knacken wird. Auch ein vermeintlicher Hänger in den USA kann die Stuttgarter wohl nicht von der Erfolgsspur abbringen.

HB FRANKFURT. Die Absatzschätzung für 2006 gab am Dienstag Christoph Stürmer vom Research-Unternehmen Global Insight ab. Grund dafür seien die guten Verkäufe bei den klassischen Sportwagen und die dann vermutlich anstehende Überarbeitung des Geländewagens Cayenne. Porsche hatte seinen Absatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/2005, das am 31. Juli endete, um 15 Prozent auf 88.379 Einheiten erhöht. Als Mittelfristziel hatte Porsche 100 000 verkaufte Autos pro Jahr ausgegeben ohne jedoch ein genaues Datum zu nennen.

„Die Frage ist, wieviele Autos kann Porsche herstellen und nicht, wieviele sie verkaufen können“, sagte CSFB-Analyst Mike Dean und verweist darauf, dass der neue Sportwagen Cayman - die geschlossene Version des Boxster - im laufenden Geschäftsjahr faktisch ausverkauft ist und der Klassiker 911 in den vergangenen Monaten de facto nicht verfügbar war. 2005/2006 verfügt Porsche allerdings nach eigenen Angaben über die Kapazität zur Fertigung von mehr als 100 000 Fahrzeugen.

Die Marktforscher von Global Insight prognostizieren, dass Porsche im neuen Geschäftsjahr 10 089 Cayman, 36 593 Cayenne, 26 380 Boxster, 31 002 911er und 174 Supersport-Wagen Carrera GT fertigen wird. Unterm Strich bedeutete dies einen ein weltweiten Absatz von 104 238 Fahrzeugen. Der viersitzige Sportwagen Panamera soll erst 2009 auf den Markt kommen, weshalb er in dem Porsche-Jahrersziehl von 100 000 Stück und ebenso bei den Schätzungen noch nicht berücksichtigt ist.

Am Mittwoch will der Sportwagenhersteller erste Eckdaten für das abgelaufene Geschäftsjahr nennen. Die Vorlage der Jahresbilanz ist erst für den 7. Dezember vorgesehen. Bekannt ist bereits, dass Porsche seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 6,7 Prozent auf 6,56 Mrd. Euro gesteigert hat. Porsche-Vorstandsvorsitzender Wendelin Wiedeking hatte überdies im September erklärt, die Gewinne 2004/2005 lägen über dem im Vorjahr erreichten Niveau. Damals hatte der Konzern einen Vorsteuergewinn von 1,088 Mrd. Euro eingefahren.

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