Absatzzahlen des VDA für Europa
Im Juli wurden weniger Autos verkauft

Der Automobil-Absatz in Europa hat sich nach Erkenntnissen des Verbands der Automobilindustrie (VDA) in den ersten sieben Monaten des Jahres nahezu stabil gezeigt. Im Juli gab es allerdings einen Rückgang um knapp zwei Prozent.

HB FRANKFURT. Obwohl in vielen Ländern im vergangenen Monat einen Tag weniger gearbeitet wurde, sei der Pkw-Absatz in Westeuropa allerdings nur um 1,8 % auf 1,21 Mill. Einheiten gesunken, teilte der Verband am Donnerstag mit. Im Juni hatte der Absatz in den 15 westeuropäischen EU-Ländern, in Norwegen und der Schweiz noch um 4,5 % zugelegt. Nach den ersten sieben Monaten liegen die Neuzulassungen damit mit 9,02 Mill. Autos weiter um 0,5 % unter Vorjahr. Dabei habe sich der Dieselanteil der neu zugelassenen Pkw im ersten Halbjahr um drei Prozentpunkte auf 49,2 % erhöht, teilte der VDA mit.

In Deutschland und Italien stieg der Pkw-Absatz im Juli um je ein Prozent. „In Deutschland übertrafen die Neuzulassungen damit zum vierten Mal in Folge das Vorjahresergebnis“, hieß es in der Mitteilung. In Frankreich waren die Neuzulassungen im Juli mit einem Minus von fünf Prozent zum ersten Mal in diesem Jahr rückläufig. In Großbritannien brachen sie wegen der anhaltend schwachen Konsumlust der Briten um sieben Prozent ein.

Die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller (ACEA), die die Zahlen gewöhnlich veröffentlicht, weist für Juli keine eigenen Zulassungsdaten aus.

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