Absatzzahlen für Juni
PKW-Nachfrage schrumpft weiter

Die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen in Europa ist im Juni weiter gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat seien die Neuzulassungen um 8,7 Prozent geschrumpft, teilte der europäische Herstellerverband Acea am Freitag in Brüssel mit. In Westeuropa lag das Minus sogar bei 10,3 Prozent.

dpa-afx BRÜSSEL. Die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen in Europa ist im Juni weiter gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat seien die Neuzulassungen um 8,7 Prozent geschrumpft, teilte der europäische Herstellerverband Acea am Freitag in Brüssel mit. In Westeuropa lag das Minus sogar bei 10,3 Prozent. In Osteuropa wuchs der Markt dagegen weiter, verlor aber ebenfalls an Dynamik. Nach zweistelligen Wachstumsraten in den Vormonaten lag das Plus nun nur noch bei 5,6 Prozent. Dank der deutlich stärkeren Vormonate lag der Markt im ersten Halbjahr insgesamt mit einem Minus von 0,4 Prozent aber annähernd auf Vorjahresniveau.

Am stärksten sackten die Verkäufe im Juni bei den Transportern bis 3,5 Tonnen ab. Der Markt ging in der EU und den Efta-Staaten um 9,5 Prozent auf 192 132 Neuzulassungen zurück. In Westeuropa lag das Minus sogar bei knapp zwölf Prozent. Gegen den Trend zulegen konnten hier Deutschland, Frankreich und die Niederlande.

Die Nachfrage nach mittelschweren und schweren Lastwagen ging dagegen in West- und Osteuropa zurück. Europaweit sanken die Neuzulassungen in der Gewichtsklasse über 3,5 Tonnen um 5,3 Prozent auf 38 519 Fahrzeuge. Dabei fiel das Minus in Osteuropa mit fast 19 Prozent sogar deutlich stärker aus als in Westeuropa, wo der Markt um 2,2 Prozent schrumpfte. Deutschland, Frankreich und Großbritannien legte gegen den Trend zu, Großbritannien mit plus 22 Prozent sogar im zweistelligen Prozentbereich.

Bei den schweren LKW über 16 Tonnen fiel der Rückgang etwas geringer aus als in der Klasse über 3,5 Tonnen insgesamt. Europaweit gingen die Zulassungen um 3,5 Prozent auf 27 663 Fahrzeuge zurück. In Westeuropa lag das Minus bei 2,2 Prozent, in Osteuropa bei 9,6 Prozent. Großbritannien legte dagegen um gut 38 Prozent zu. Auch Deutschland legte zu. Kaum verändert zeigte sich dagegen der Busmarkt. Europaweit stagnierte er bei rund 3 400 Neuzulassungen.

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