Absatzzahlen in Europa steigen
Mitsubishi weitet Verlust aus

Der japanische Autohersteller Mitsubishi Motors ist im abgelaufenen Geschäftsjahr wegen sinkender Verkaufszahlen in den USA und auf dem heimischen Markt tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Auch im laufenden Jahr sollen noch einmal rote Zahlen zu Buche stehen.

HB TOKIO. Der Nettoverlust verdoppelte sich in dem zum Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/05 auf 474,79 Mrd. Yen (rund 3,5 Mrd. €), wie das Unternehmen am Montag in Tokio mitteilte. Im Jahr zuvor lag der Verlust noch bei 215,42 Mrd. Yen. Ein Verlust in der erreichten Größenordnung war von Experten erwartet worden, Mitsubishi selbst hatte im Januar einen Verlust von etwa 472 Mrd. abgekündigt.

Der Umsatz ging um 16 % auf 2,12 Billionen Yen zurück. Auf dem europäischen Markt hingegen verzeichneten die Japaner leichte Zuwächse, hauptsächlich mit dem neuen Kompakt-Modell Colt, das in einem Werk mit dem „Smart forfour“ gebaut wird. Der weltweite Absatz ging um 14 % auf 1,31 Millionen Fahrzeuge zurück, in Japan brach er um 37 % ein.

Der operative Verlust stieg auf 128,54 Mrd. Yen von 96,85 Milliarden. Er lag damit etwas unterhalb der von Analysten geschätzten 135 Mrd. Yen.

Mitsubishi Motors gehört noch zu rund einem Fünftel dem Daimler-Chrysler-Konzern, der vor einem Jahr aus der weiteren Finanzierung der Japaner ausgestiegen war. Mitsubishi Motors ist der einzige unter Japans Autobauern, der Verluste schreibt. Die meisten Konkurrenten wie Toyota, Nissan , Honda und Mazda hatten zuletzt Rekordergebnisse vorgelegt.

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