Absicherung der Wachstumsstrategie
Thyssen-Krupp kommt mit Aktienrückkauf voran

Der Stahlkonzern Thyssen-Krupp kommt mit seinem Aktienrückkauf zügig voran. In der vergangenen Woche habe das Unternehmen knapp 3,6 Millionen eigene Aktien am Markt erworben, teilte ThyssenKrupp am Samstag in einer Finanzanzeige mit.

HB FRANKFURT. Damit beläuft sich die Zahl der seit 3. Juli gekauften Aktien auf 14,4 Millionen. Thyssen-Krupp hatte sich von der Hauptversammlung den Rückkauf von bis zu fünf Prozent des Grundkapitals oder 25,7 Millionen Aktien genehmigen lassen. Die Aktien will das Unternehmen „als Akquisitionswährung oder zur Absicherung der Wachstumsstrategie“ einsetzen.

Thyssen-Krupp will den kanadischen Stahlerzeuger Dofasco übernehmen und damit stärker in Nordamerika Fuß fassen. Nach der Einigung von Mittal und Arcelor auf eine Megafusion muss der deutsche Stahlkonzern allerdings weiter um Dofasco bangen: Während Mittal den kanadischen Konzern an Thyssen-Krupp verkaufen will, pocht Arcelor auf einen Verbleib des Unternehmens in dem fusionierten britisch-indischen Stahlkonzern.

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