Abtretung der Rechte für 660 Millionen Dollar
Novartis übernimmt rezeptfreie Medikamente von Bristol-Myers Squibb

Novartis kauft seinem US-Konkurrenten Bristol-Myers Squibb die Nordamerika-Rechte für die Herstellung und Vermarktung von dessen rezeptfreien Medikamenten ab. Der Schweizer Pharmakonzern zahlt dafür 660 Millionen Dollar.

HB LOS ANGELES. Bristol-Myers setzte mit den so genannten "Over The Counter"-Produkten, kurz OTC, im vergangenen Jahr 258 Millionen Dollar um. Novartis will sich mit dem Kauf vor allem im US-Markt eine bessere Stellung sichern. Das Abkommen erlaubt den Schweizern auch den Verkauf der Bristol-Myers OTC-Mittel in Lateinamerika, Europa, dem Mittleren Osten und Afrika. Rund 90 Prozent des weltweiten Umsatzes erzielt Bristol-Myers jedoch in den USA.

Zu den Medikamenten gehöre auch das umsatzstarke Schmerzmittel Excedrin, hieß es weiter. Mit diesem Medikament, das im vergangenen Jahr einen Umsatz von 160 Millionen Dollar erzielte, wäre Novartis erstmals mit einer Schmerztablette für Erwachsene auf dem US-Markt vertreten.

Bristol-Myers hatte im Januar bekannt gegeben, dass es den Verkauf der OTC-Medikamente in Nordamerika plane, um sich auf den Umsatz mit margenstärkeren verschreibungspflichtigen Mitteln zu konzentrieren.

Börsianer haben die geplante Übernahme als positiv bezeichnet. Der Preis sei im gängigen Rahmen: „Es ist nicht besonders billig, aber auch nicht besonders teuer“, sagte ein Händler.

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