ACEA-Zahlen: Auto-Neuzulassungen weiter gesunken

ACEA-Zahlen
Auto-Neuzulassungen weiter gesunken

Die Autoneuzulassungen in Westeuropa sind im Dezember 2003 nach Berechnungen des europäischen Herstellerverbandes ACEA gesunken. Auch im Gesamtjahr 2003 wurden weniger Autos verkauft als ein Jahr zuvor.

HB FRANKFURT. Die Zahl der Neuzulassungen in Westeuropa sei im Dezember 2003 um 1,8 % auf knapp 970 000 Pkw gesunken, teilte die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller (ACEA) am Donnerstag mit. Ausschlaggebend dabei sei vor allem der deutliche Rückgang in Irland, Italien und den Niederlanden gewesen, die jeweils Absatzeinbußen im zweistelligen Prozentbereich hinnehmen mussten. In den Staaten der Europäischen Union ging die Zahl der abgesetzten Autos um 1,9 % zurück. Im gesamten Jahr 2003 betrug im westeuropäischen Raum das Minus mit rund 14,2 Mill. neu registrierten Autos 1,3 %.

In Italien sei der deutliche Rückgang von 27,5 % allerdings mit einem besonders guten Vorjahresmonat zu erklären, in dem der Pkw-Absatz um mehr als die Hälfte gestiegen war, teilte ACEA mit. Deutlich zulegen konnten im Dezember jedoch vor allem wieder japanische Hersteller mit Ausnahme von Suzuki, die ein Minus von 36 % hinnehmen mussten. Dagegen konnte Nissan rund ein Viertel mehr Autos verkaufen. Die Koreaner steigerten ihre Verkaufszahlen um insgesamt 17,5 % auf rund 33 500 Pkw.

Große Zuwächse verzeichneten aber auch der Volkswagen-Konzern (plus 4,4 %) und der Münchener Autohersteller BMW, der sogar rund 31 % mehr Autos verkaufte. Auch DaimlerChrysler steigerte den Absatz um 4,3 % auf rund 58 700 Einheiten - musste im Gesamtjahr 2003 aber ein Minus von 2,7 % verkraften.

Insgesamt haben die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland im vergangenen Jahr das Vorjahresniveau von 3,25 Mill. Fahrzeugen knapp verfehlt. Die Neuzulassungen verringerten sich zum Vorjahr um einen halben Prozentpunkt auf rund 3,23 Mill. Fahrzeuge. Die Autoindustrie setzt ihre Erwartungen nun auf das laufende Jahr, in dem zahlreiche neue Modelle den Absatz in Schwung bringen sollen. Experten erwarten ein Anspringen der Automobilkonjunktur. Dies wollen die inländischen Hersteller dazu nutzen, um das im vergangenen Jahr an die ausländische Konkurrenz verloren gegangene Terrain wieder gut zu machen.

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