Acht Jahre Preiskartell
Brüssel bestraft Straßenbau-Kartell

Wegen verbotener Preisabsprachen im Straßenbau hat die Europäische Union gegen 14 Unternehmen Strafen von insgesamt 267 Millionen Euro verhängt. An dem Kartell waren unter anderen Shell und Klöckner beteiligt.

HB BERLIN. Wie die EU-Behörde am Mittwoch in Brüssel entschied, verhinderten die Unternehmen mit ihrem Kartell den freien Wettbewerb in der Branche. Die größte Einzelsumme, 108 Millionen Euro, muss nach der Entscheidung vom Mittwoch der Ölkonzern Shell zahlen. Die EU-Kommission warf Shell vor, zu den Absprachen über den Preis von Bitumen im niederländischen Straßenbau angestiftet zu haben. Das Preiskartell sei nach acht Jahren zerschlagen worden.

Klöckner Bitumen muss 10 Millionen Euro in die EU-Kasse zahlen, Wintershall 11,63 Millionen Euro. Bitumen, ein Brennstoff- Nebenprodukt, wird zur Herstellung von Asphalt und als Bindemittel für andere Straßenbeläge verwendet.

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