Agrarbranche
Syngenta investiert in Afrika

Der weltgrößte Hersteller von Saatgut, Syngenta, will in den nächsten zehn Jahren 380 Millionen Euro nach Afrika fließen lassen. Der Schweizer Agrarkonzern sieht den Kontinent als „strategische Wachstumsregion“ an.
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Basel/WienDer Schweizer Agrarkonzern Syngenta will sein Geschäft in Afrika ausbauen und in den nächsten zehn Jahren 500 Millionen Dollar (380 Mio. Euro) investieren. Ziel sei es, den Umsatz in zehn Jahren auf eine Milliarde Dollar (760 Mio. Euro) auszubauen, teilte Syngenta am Freitag in Basel mit. Afrika sei eine „strategische Wachstumsregion“ und könne nach Einschätzung des Unternehmens in Zukunft nicht nur seine eigene wachsende Bevölkerung ernähren, sondern auch ein bedeutender Exporteur von Nahrungsmitteln werden.
Syngenta ist einer der weltweit größten Hersteller von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut. Im vergangenen Jahr machte der Konzern mit 26 000 Angestellten in 90 Ländern einen Umsatz von 13,3 Milliarden Dollar.
Syngenta kündigte an, in Afrika 700 neue Angestellte zu schulen und zu spezialisieren. Vertriebsnetze, Logistik und Produktionsanlagen sollten zusammen mit lokalen Partnern wie Kleinbauern und Großbetrieben geschaffen werden. Man wolle fünf Millionen Bauern erreichen, um Produktivitätssteigerungen von 50 Prozent zu erreichen. „Wir stellen Landwirten das Wissen, die Werkzeuge, die Technologien und Dienstleistungen bereit, welche sie unabhängig von Anbaufläche oder -system benötigen.“

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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