Agrarchemiekonzern
Syngenta geht auf Sparkurs

Im Jahr 2013 ist der Gewinn von Syngenta um elf Prozent eingebrochen. Laut Unternehmen lag das vor allem an Problemen im Geschäft mit Saatgut. Jetzt legt der Agrarchemiekonzern ein Sparprogramm auf.
  • 0

FrankfurtDer Agrarchemiekonzern Syngenta zieht nach einem Gewinneinbruch die Kostenbremse und legt ein Sparprogramm auf. Der Überschuss sei 2013 um elf Prozent auf 1,64 Milliarden Dollar gesunken, teilte Syngenta am Mittwoch mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 1,7 Milliarden Dollar gerechnet. Als Grund führte Konzernchef Mike Mack vor allem Probleme im Geschäft mit Saatgut an. Hier mussten die Schweizer neben einer - bereits bekannten - Abschreibung auf zuviel produziertes Mais-Saatgut von 170 Millionen Dollar noch höhere Produktionskosten verkraften. „Unser finanzielles Abschneiden 2013 entsprach nicht unseren Erwartungen“, sagte Mack. Trotz des Gewinnrückgangs erhöht das Syngenta-Management die Dividende für das abgelaufene Jahr auf 10,00 Franken je Titel nach 9,50 Franken im Vorjahr.

Um künftig profitabler zu arbeiten, verordnet Mack dem Baseler Konzern eine Rosskur, mit der die Kosten bis 2018 um eine Milliarde Dollar jährlich sinken sollen. Rund 400 Millionen Dollar sollten jeweils in der Produktion sowie im Verkauf eingespart werden, weitere 200 Millionen in der Forschung. Erste Resultate der Bemühungen erwartet der Bayer -Rivale bereits dieses Jahr: Aufgrund niedriger Kosten sollte die Bruttomarge steigen. 2013 zogen die Erlöse konzernweit um drei Prozent auf 14,69 Milliarden Dollar an.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Agrarchemiekonzern: Syngenta geht auf Sparkurs"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%