Agrarchemiekonzern
Wetter verdirbt Syngenta das Geschäft

Die kalten Frühlingsmonate haben dem Schweizer Unternehmen Syngenta die Halbjahresbilanz verhagelt. Der Agrarchemiekonzern muss seine Gewinnerwartung nach unten korrigieren. Nun hofft man auf die zweite Jahreshälfte.
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ZürichDie Wetterkapriolen haben dem Schweizer Agrarchemiekonzern Syngenta im ersten Halbjahr das Geschäft vermiest. Syngenta verdiente unter dem Strich 1,41 Milliarden Dollar - fünf Prozent weniger als vor einem Jahr und weniger als erwartet. Das Unternehmen begründete den Rückgang mit dem verspäteten Beginn der Anbausaison in der nördlichen Hemisphäre und der ungünstigen Witterung. Analysten hatten im Schnitt 1,46 Milliarden Dollar Reingewinn prognostiziert. Der Umsatz wuchs um zwei Prozent auf 8,39 Milliarden Dollar, teilte Syngenta am Mittwoch mit.

Der Konkurrent von Bayer und Monsanto rechnet in der zweiten Jahreshälfte mit einem stärkeren Wachstum und sieht sich auf Kurs zu seinen langfristigen Umsatzzielen. Syngenta peilt bis zum Ende des Jahrzehnts für die acht wichtigsten Nutzpflanzen nun einen Umsatz von 25 Milliarden Dollar an. Für 2015 stellte der Konzern eine operative Gewinnmarge (Ebitda) von 22 bis 24 Prozent in Aussicht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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