Airbus 380
EADS will für Verspätungen entschädigen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus will die Fluggesellschaften für die neuen Verzögerungen beim A380 entschädigen. Das hat der Chef der Airbus-Muttergesellschaft EADS, Louis Gallois, angekündigt. Unterdessen hat EADS im ersten Quartal positiv überrascht und ist in die Gewinnzone zurückgekehrt.

HB PARIS. Das Ausmaß der Entschädigungen werde aber nicht so hoch sein wie bei den früheren Verschiebungen, sagte Gallois am Mittwoch. Er bekräftigte, dass Airbus die Kosten angesichts der derzeitigen Dollarschwäche weiter senken und mehr Teile für den Flugzeugbau in Dollar kaufen müsse.

EADS verzeichnete derweil im ersten Quartal einen Gewinn von 285 Mill. Euro, nach einem Verlust von zehn Mill. Euro ein Jahr zuvor, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten mit knapp 242 Millionen Euro gerechnet. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Firmenwertabschreibungen und Sonderposten, den EADS als EBIT ausweist, sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 88 auf 769 Millionen Euro gewachsen. Der Umsatz stieg um zehn Prozent von 8,9 Mrd. Euro auf 9,9 Mrd. Euro. Analysten hatten mit 9,3 Mrd. Euro gerechnet.

EADS-Chef Louis Gallois erklärte, das Unternehmen habe viele ernste Herausforderungen gemeistert, aber auch noch viel Arbeit vor sich. Er nannte die Quartalzahlen "ermutigend". Der Luft-, Rüstungs- und Raumfahrtkonzern bekräftigte seine Prognosen für das Gesamtjahr. Von Anlegern wurde das sehr positiv aufgenommen. Im frühen Handel legten EADS-Titel an der Pariser Börse um mehr als 8 Prozent zu und notierten zeitweise bei 15,72 Euro.

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