Airbus, Dassault und Alenia Aermacchi
Euro-Drohne hat noch viele Hürden zu überwinden

Die Rüstungsfirmen Airbus, Dassault und Alenia Aermacchi wollen eine europäische Drohne bauen. Deutschland, Frankreich und Italien zögern noch. Eine auf zwei Jahre angelegte Studie soll als Entscheidungsgrundlage dienen.
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BerlinDeutschland, Frankreich und Italien wollen nach Angaben aus Sicherheitskreisen am Montag den ersten konkreten Schritt zur Entwicklung einer europäischen Drohne unternehmen. Die drei Länder wollten am Rande des Verteidigungsministertreffens in Brüssel eine Absichtserklärung für eine Definitionsstudie unterzeichnen, hieß es am Dienstag nach einer Unterrichtung der Obleute des Verteidigungsausschusses im Bundestag.

Die Studie sei auf zwei Jahre angelegt und als Entscheidungsgrundlage gedacht. Sie solle klären, welche technischen Anforderungen an das unbemannte Fluggerät gestellt würden und wie sich seine Entwicklung auch mit Blick auf Zulassungsfragen realisieren lasse. Die Grundlage bilde ein Angebot der Firmen Airbus, Dassault und Alenia Aermacchi.

Auf Basis der Studie solle dann die Entscheidung über Entwicklung und Bau der Drohne fallen, hieß es. Ihre Entwicklung würde voraussichtlich etwa sieben Jahre dauern, die ersten Drohnen könnten 2025 ausgeliefert werden. Später solle das Projekt auch anderen Interessenten wie Spanien und Polen offenstehen.

Europa steigt damit in die Entwicklung größerer Drohnen ein, nachdem es in der Vergangenheit hier von den USA und Israel abhängig war. Die europäische Drohne soll nicht nur zu Aufklärungszwecken eingesetzt werden, sondern auch Waffen tragen können.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Airbus, Dassault und Alenia Aermacchi: Euro-Drohne hat noch viele Hürden zu überwinden"

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  • Und wenn das hier nicht eine reine Feigenblattveranstaltung sein soll, dann sollen die Länder die Studie am Besten über die European Defence Agency ausschreiben! Meinetwegen auch nur die beteiligten Länder in einem offenen Prozess. Alles andere wieder reine Korruption! Es gibt europäische Richtlinien, die nur angewendet werden, wenn man den deutschen Mittelständlern damit schaden kann. Die dicken Fische gehen aber an die Konzerne mit den Parteispenden!!!

    Bitte liebe Wirtschaftspresse ... fordert die EU, damit es nach europäischem Recht eine Ausschreibung gibt!

  • "Made in Germany" und deutsche Hochtechnologie, hat der US-Imperialist vortrefflich unterwandert. Alles das, was etwas taugt, wird durch die installierte Gutmenschen-Politiker im Vorfeld faktisch demontiert und die deutschen Forscher Kapazitäten ins (USA) Ausland vergrämt.

    Was uns verbleibt, sind Flug-"Neuentwicklungen", die doch tatsächlich im deutschen Flugraum nicht verwendet werden dürfen!

    Prost, deutsche Spitzentechnologie!

  • Bekanntermaßen muß das dann wieder eine eierlegende Wollmilchsau werden. Siehe Eurofighter, A400M, G36, usw. Die veranschlagten Kosten für Entwicklung und Produktion werden letztendlich um ein Vielfaches überzogen. Und ist, das Kind endlich geboren, ist die Technik schon veraltet. Schade um das viele Geld!

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