Airbus Helicopters Kuwait bestellt Hubschrauber für eine Milliarde Euro

Kuwait kauft insgesamt 30 neue Militärhubschrauber vom europäischen Airbus-Konzern. Für diesen Großauftrag legt das Emirat vom Golf mehr als eine Milliarde Euro auf den Tisch.
Das Emirat Kuwait bestellt insgesamt 30 Helikopter bei Airbus. Quelle: AFP
Caracal-Hubschrauber

Das Emirat Kuwait bestellt insgesamt 30 Helikopter bei Airbus.

(Foto: AFP)

ParisDas Golfemirat Kuwait kauft für über eine Milliarde Euro 30 Militärhubschrauber vom europäischen Hersteller Airbus Helicopters. Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian unterzeichnete in Kuwait einen entsprechenden Vertrag, wie das Ministerium und das Unternehmen am Dienstag mitteilten.

Le Drian erklärte, der Großauftrag für die Hubschrauber vom Typ H225M Caracal stärke die strategische Partnerschaft, „die beide Länder seit Jahrzehnten verbindet“. Der Ressortchef erwähnte dabei auch den gemeinsamen Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und Irak.

Die Hubschrauber sind die für die Armee und die Nationalgarde des Emirats bestimmt. Die H225M Caracal werden unter anderem für Transporte eingesetzt.

Das sind die größten Waffenhersteller der Welt
Platz 10: L-3 Communications
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Der US-Konzern hat vor zwei jahren den Aufstieg in die Reihe der zehn größten Waffenhersteller geschafft. Allerdings hat das Unternehmen aus New York 2015 in der Rüstungssparte mit 8,8 Milliarden US-Dollar etwas weniger Umsatz gemacht als im Vorjahr. L-3 liefert vor allem Kommunikationssysteme und Navigationssysteme an das Militär. Außerdem stellt der Konzern Körperscanner für Flughäfen her.

Quelle: SIPRI Arms Industry Database

Platz 9: Finmeccanica (Italien)
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Die Italiener bauen Flugzeuge, Hubschrauber, Panzer und Schiffsgeschütze, aber auch den Hochgeschwindigkeitszug ETR 500. Mit einem Umsatz von 9,3 Milliarden Dollar in der Militärsparte ist Finmeccanica nicht nur im internationalen Waffenmarkt bedeutend, die Firma ist auch zweitgrößter Arbeitgeber Italiens.

Platz 8: United Technologies (USA)
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US-Unternehmen dominieren die Top Ten der weltweit größten Rüstungsfirmen. Der Mischkonzern United Technologies hat mit seiner Militärsparte im vergangenen Jahr 9,5 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaftet. Damit konnte das Rüstungsunternehmen nicht an das starke vergangene Jahr anknüpfen – auch, weil die Hubschraubersparte Sikorsky Mitte 2015 für 9 Milliarden Dollar an Lockheed Martin verkauft wurde. United Technologies dürfte so 3 Milliarden Dollar an jährlichen Rüstungsumsätzen einbüßen.

Platz 7: Airbus Group (Europa)
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Fast wäre aus Airbus, der ehemaligen EADS, und der britischen BAE der größte Rüstungskonzern der Welt geschaffen worden. Doch die Fusion platzte. Das europäische Unternehmen, an dem Deutschland, Frankreich und Spanien künftig direkt beteiligt sind, kommt allein auf Platz sieben im Sipri-Ranking. Im Jahr 2015 standen Umsätze im Militärbereich von 12,9 Milliarden Dollar zu Buche – gut 700 Millionen mehr als im Vorjahr.

Platz 6: General Dynamics (USA)
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Flugzeuge, Fahrzeuge und Schiffe für den militärischen Bedarf stellt General Dynamics her. Rund 60 Prozent des Umsatzes werden mit Kriegsgütern gemacht. 2015 konnte GD deb Umsatz mit der Rüstungssparte weiter steigern – und zwar auf 19,2 Milliarden US-Dollar.

Platz 5: Northrop Grumman (USA)
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Das US-Unternehmen bedient mit seinen Produkten die Schiff-, Luft- und Raumfahrt. Der Militärbereich macht mit 20 Milliarden Dollar über 80 Prozent der Umsätze aus. Bekanntestes Produkt ist der Tarnkappenbomber B-2.

Platz 4: Raytheon (USA)
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Ganz auf Militärprodukte ist das Unternehmen aus Waltham (US-Bundesstaat Massachusetts) spezialisiert. 94 Prozent seines Umsatzes macht Raytheon mit Kriegsgerät. Im Jahr 2015 waren es 21,8 Milliarden Euro. Raketen und Radar-Systeme gehören zu den bekanntesten Produkten. Raytheon stellt auch das Raketenabwehrsystem Patriot her.

Der Auftrag wurde bereits im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht. Laut Nachrichtenagentur AFP hatten sich auf der italienische Hersteller Agusta und das US-Unternehmen Sikorsky bei einer Ausschreibung ebenfalls um den Auftrag bemüht.

  • dpa
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