Airbus hofft nun auf Indian Airlines
Indische Air Deccan kauft 30 Airbus A320

Die Air Deccan hat Airbus einen Auftrag zur Lieferung von 30 Flugzeugen des Typs A320 erteilt. Airbus teilte mit, dass dem indischen Billigflieger die Maschinen von 2007 an geliefert werden.

HB BANGALORE. Air Deccan besitze bereits drei geleaste A320, weitere vier kämen im September 2005 hinzu. Airbus hoffe, dass auch die Indian Airlines sich für ihre Maschinen entscheiden werde, sagte ein Manager von Airbus. Die Fluglinie plane den Kauf von 43 Maschinen.

EADS: Auftragseingang wird 2004 Umsatz übertreffen

Der Auftragseingang des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS wird 2004 erneut über dem prognostizierten Umsatz von 32 Milliarden Euro liegen. EADS verbuche derzeit eine Serie von Aufträgen für Airbus-Flugzeuge und Großbestellungen im Verteidigungsgeschäft, weshalb der Auftragseingang erneut über dem Umsatz liegen werde, teilte EADS unterdessen mit. Die Auswirkungen der Kostenüberschreitung bei dem neuen Großraumflugzeug A380 von 1,45 Milliarden Euro seien bereits in der Prognose für das kommende Jahr enthalten, hieß es. „2004 war bislang ein sehr erfolgreiches Jahr für die EADS und Airbus, vor allem im asiatisch-pazifischen Raum. Und wir erwarten weitere Auftragseingänge bei Airbus vor Ende dieses Jahres“, sagten die EADS-Co-Chefs Rainer Hertrich und Philippe Camus.

Das doppelstöckige Flugzeug A380 mit 555 Passagieren soll im Januar erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der Erstflug ist bis Ende März geplant, ausgeliefert werden soll der neue Jumbo ab 2006. Vor einigen Wochen gaben EADS und die britische BAE ihrer Tochter Airbus grünes Licht zur Vermarktung eines neuen Langstreckenflugzeugs A350. Derzeit plane EADS mit Forschungs- und Entwicklungskosten einschließlich des A350 von 1,85 Milliarden Euro für 2005 und etwas weniger 2006 und 2007.

Erfolge des Verteidigungsgeschäfts seien die in den letzten Tagen unterzeichnete zweiten Tranche für den Eurofighter und Tankflugzeuge für die australischen Streitkräfte. „Sie unterstreichen mit rund 3,9 Milliarden Euro beziehungsweise 800 Millionen Euro den wachsenden Beitrag des Verteidigungsgeschäfts zum EADS-Auftragsbestand“, hieß es. Die hauptsächlich in Paris gehandelte EADS-Aktie legte um rund 0,5 Prozent auf 21,60 Euro zu.

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