Airbus-Rivale: Rüstungskonzern BAE erwartet schwächere Geschäfte

Airbus-Rivale
Rüstungskonzern BAE erwartet schwächere Geschäfte

Ende 2012 platzte die geplante Fusion zwischen BAE Systems und EADS, das mittlerweile Airbus heißt. Im vergangenen Jahr kamen die Briten auch gut allein zu recht – doch das US-Militär sorgt für schlechte Aussichten.
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LondonNach einem überraschenden Gewinnplus 2013 stellt sich Europas größter Rüstungskonzern BAE Systems wegen der Sparzwänge westlicher Staaten auf schwächere Geschäfte ein. Für das laufende Jahr sagte der britische Airbus-Rivale am Donnerstag einen Gewinnrückgang voraus. Für Belastungen sorgten vor allem die Einsparungen beim US-Militär, erklärte BAE-Chef Ian King.

Die Aktie des Unternehmens stürzte deswegen um rund neun Prozent ab. Voriges Jahr legte das bereinigte operative Ergebnis (Ebita) um drei Prozent auf 1,9 Milliarden Pfund (rund 2,3 Milliarden Euro) zu. Der Umsatz stieg um zwei Prozent auf 18,2 Milliarden Pfund.

Bessere Aussichten als die USA bieten der Nahe Osten und Asien. BAE konnte am Mittwoch nach jahrelangen Verhandlungen ein milliardenschweres Kampfflugzeug-Geschäft mit Saudi-Arabien unter Dach und Fach bringen, das dem Konzern Experten zufolge Türen für weitere Deals in der Region öffnen dürfte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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