Airbus
Sicherer Job bis 2020

Die 16.500 Airbus-Beschäftigten haben bis zum Jahr 2020 einen sicheren Job. Das haben die IG Metall und der Flugzeugbauer in einem Zukunftstarifvertrag vereinbart. Besonders für Leiharbeiter ist das Vertragswerk wichtig.
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MünchenAirbus verzichtet auf betriebsbedingte Kündigungen, die Arbeitnehmer verpflichten sich zu einer Erhöhung der Produktivität. Zudem wird die Zahl der Leiharbeiter begrenzt. Günter Butschek, Chef von Airbus-Deutschland, spricht von einer "neuen Kultur der Zusammenarbeit". Der Chef der IG Metall Küste sagte, es sei gelungen, die Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Betroffen von der Regelung sind die vier Werke in Hamburg, Bremen, Stade und Buxtehude.

Ein Kernpunkt der Verhandlungen ist die Begrenzung der Leiharbeit. Nach Auskunft der IG Metall war fast jeder vierte Beschäftigte bei Airbus Deutschland ein Zeitarbeiter, diese Quote soll jetzt dauerhaft gesenkt werden. Kurzfristig soll die Quote von Leiharbeitern und befristeten Angestellten auf 20 Prozent sinken, ab 2016 auf 15 Prozent. Zugleich erhalten 300 Leiharbeiter noch in diesem Jahr einen festen Job.

Airbus Deutschland liefert für alle Modelle der Airbus-Familie wesentliche Komponenten. Zudem befinden sich in Hamburg die Endmontage für den Bestseller A320 und die Endauslieferung für den Riesen-Airbus A380. Für beide Flugzeugmodelle ist eine starke Ausweitung der Produktion vorgesehen. Insbesondere die mit neuen Triebwerken angebotene A320 "neo" sammelte zuletzt so viele Aufträge, dass die Produktion bereits auf sechs Jahre ausverkauft ist.

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