Airbus-Werk
Drei Bieter buhlen um Laupheim

Für das zum Verkauf stehende Airbus -Werk in Laupheim sind noch drei Bieter im Rennen. Derzeit nehmen die Interessenten Einblick in Bücher des Zulieferwerkes, im Februar sollen konkrete Angebote folgen. Schon jetzt zeichnet sich ab: Auch das vierte deutsche Airbus -Werk soll nicht in ausländische Hände.

MÜNCHEN. Neben dem Nürnberger Diehl-Konzern und dem Bremer Isolierspezialisten Käfer ist auch der französische Airbus -Zulieferer Zodiac noch im Rennen.

"Wir sind in Gesprächen, Bieter und Zeitpläne kommentieren wir nicht", heißt es bei der Airbus -Mutter EADS. Auch Diehl und Käfer lehnten Stellungnahmen ab, beide hatten aber in der Vergangenheit ihr Interesse bekundet.

Während Varel, Nordenham und Augsburg Struktubauteile für Flugzeugrümpfe liefern, hat sich der schwäbische Standort Laupheim auf den Kabinenausbau spezialisiert. Airbus hat Laupheim daher getrennt ausgeschrieben, für die übrigen drei Standorte ist der Konzern kurz vor Weihnachten in exklusive Verhandlungen mit dem Bremer Mittelständler OHB eingetreten. Für OHB und seine Augsburger Tochterfirma MT Aerospace hat sich vor allem die Bundesregierung stark gemacht, die mit Bürgschaftszusicherungen ein Angebot des US-Konzerns Spirit für die Werke aus dem Feld geschlagen hat.

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