Airbus will in 2004 insgesamt 305 Maschinen ausliefern
Airbus eilt Boeing bei Auslieferungen davon

Die EADS-Tochter Airbus hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 161 Zivilflugzeuge ausgeliefert und hat damit Rivalen Boing übertroffen, der per Ende Juni nur 151 Maschinen ausliefern konnte.

Die EADS-Tochter Airbus hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 161 Zivilflugzeuge ausgeliefert und ist damit auf gutem Weg, die für 2004 geplante Zahl von mindestens 305 Maschinen zu erreichen.

Airbus teilte am Dienstag in Paris zugleich mit, die Zahl der Neuaufträge habe per Ende Juni bei 104 Flugzeugen gelegen. Der europäische Flugzeugbauer schnitt damit besser ab als der US-Erzrivale Boeing. Dieser hatte die Zahl der Auslieferungen per 29. Juni auf 151 beziffert und 75 Neuaufträge verbucht.

Die hauptsächlich in Paris gehandelte, aber auch im MDax gelistete EADS-Aktie verlor am Vormittag in Frankfurt in einem insgesamt schwächeren Markt 0,4 Prozent auf 21,99 Euro.

Von den insgesamt 161 ausgelieferten Airbus-Maschinen im ersten Halbjahr handelt es sich den Angaben zufolge bei 117 um Flugzeuge aus der kleineren A320-Familie. Zudem wurden 39 Jets vom Typ A330/A340 an die Kunden gebracht. Bei den restlichen fünf Maschinen handelt es sich um die ältere A300-600-Generation.

Airbus, an denen BAE Systems 20 Prozent hält, hat angekündigt, 2004 mindestens so viele Flugzeuge wie im Vorjahr auszuliefern - also 305 Maschinen. Boeing, die 2003 erstmals weniger Flugzeuge als der europäische Konkurrent an die Kunden gebracht hatten, rechnen mit rund 285.

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