Aktie bricht ein
Gerücht über drohende Insolvenz von Countrywide

Die Aktien der in den Strudel der US-Hypothekenkrise geratenen Bank Countrywide Financial sind am Dienstag um bis zu 22 Prozent eingebrochen, weil Gerüchte aufgekommen waren, dem Institut drohten die Barmittel auszugehen.

HB NEW YORK. Die größte US-Hypothekenbank hat sich am Dienstag (Ortszeit) gegen Gerüchte über eine drohende Insolvenz gewehrt. Diese Spekulationen seien "absolut falsch“, erklärte Bank dem "The Wall Street Journal“. Countrywide teilte zudem mit, das Management gehe davon aus, dass das Unternehmen über reichlich Liquidität und Kapital verfüge. .

Zum 31. Oktober habe sich die Liquidität von Countrywide auf 35,4 Mrd. Dollar belaufen, teilte das Institut mit. Damit hätten sich die Barmittel im Vergleich zu September noch erhöht. Einen Monat zuvor habe Countrywide noch über 33,6 Mrd. Dollar Barmittel verfügt.

Nach der Erklärung erholten sich die Countrywide -Aktien wieder, so dass die meisten Kursverluste wieder wettgemacht wurden. Die Aktien schlossen noch 2,7 Prozent im Minus bei 10,28 Dollar. Zuvor waren sie vorübergehend zu 8,21 Dollar gehandelt worden – der niedrigste Stand seit Oktober 2000.

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