Aktie erstmals an der Nyse
Reynolds American wartet mit Prognose

Die aus der Fusion von R.J. Reynolds und aus Brown & Williamson, der US-Sparte von British American Tobacco (BAT), entstandene Reynolds American will Mitte September eine Prognose zur Geschäftsentwicklung 2004 abgeben.

HB WINSTON-SALEM. Es werde einige Zeit dauern, die durch die Fusion entstandenen Änderungen buchhalterisch umzusetzen und die Synergien und Einmaleffekte zu berechnen, begründete Reynolds American am Montag bei der Vorlage der Quartalszahlen für die bisherige R.J. Reynolds.

Die Aktie von Reynolds American wird am Montag erstmalig an der Nyse gehandelt. Sie ersetzt die Titel der R.J. Reynolds. Am vergangenen Freitag war die Fusion abgeschlossen worden. Die Reynolds-Altaktionäre halten seither 58 % an der neuen, unter dem Börsenkürzel RAI gelisteten Holding. 42 % der Reynolds-American-Aktien befinden sich im Besitz der B.A.T.

Die Einsparungen aus den eigenen Restrukturierungsmaßnahmen beziffert R.J. Reynolds für das Gesamtjahr 2004 mit 500 Mill. bis 550 Mill. $, so dass sich für 2003 und 2004 zusammengenommen Kosteneinsparungen von 900 Mill. bis 950 Mill. $ ergeben. Die Einsparungen durch die Fusion mit Brown & Williamson Tobacco schätzt der Tabakkonzern im laufenden Geschäftsjahr auf 50 Mill. bis 100 Mill. $. Innerhalb der nächsten zwei Jahren sollen sich die fusionsbedingten Ersparnisse auf 550 Mill. bis 600 Mill. $ summieren.

Die einmaligen fusionsbedingten Kosten im laufenden Geschäftsjahr dürften sich auf 250 Mill. bis 350 Mill. $ belaufen. Ein Teil davon werde sich im operativen Ergebnis 2004 niederschlagen. Bis 2006 erwartet das Unternehmen fusionsbedingte Kosten von 700 Mill. bis 800 Mill. $.

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