Aktie gibt stark nach
Streiks bei Zulieferer kosten GM Milliarden

Durch Streiks bei einem wichtigen Zulieferer und in eigenen Werken sind dem US-Autohersteller General Motors innerhalb eines halben Geschäftsjahrs Gewinne von 2,8 Mrd. Dollar entgangen. Der Ende Februar begonnene Ausstand hatte dutzende Werke lahmgelegt.

HB DETROIT. Wie aus einer Mitteilung vom Freitag an die Börsenaufsicht hervorgeht, reduzierte der tags zuvor beendete Ausstand bei American Axle seine Produktion im laufenden zweiten Quartal um 230 000 Fahrzeuge. Dies entspreche einem Rückgang um 1,8 Mrd. Dollar beim Vorsteuergewinn. Um weitere 200 Mill. Dollar werde das Ergebnis als Folge von Streiks in den eigenen Werken in Michigan und Kansas gedrückt, bei denen es um die dortigen Vertragsbedingungen gegangen war, hieß es weiter.

Im ersten Quartal verringerte der Streik bei American Axle den GM-Gewinn um 800 Mill. Dollar, wie der Konzern bei früherer Gelegenheit mitgeteilt hatte. Der Ende Februar begonnene Ausstand hatte die Produktion in rund 30 GM-Werken in Nordamerika lahmgelegt.

Die Aktie des Autokonzerns wurde am Freitag 5,3 Prozent schwächer bei 17,46 Dollar gehandelt.

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