Aktie verliert
Motorenbauer Deutz profitiert von gutem US-Geschäft

Der Kölner Motorenbauer Deutz AG hat seinen Gewinn im ersten Quartal 2005 trotz höherer Materialkosten gesteigert. Für das Gesamtjahr 2005 bekräftigte Deutz die Prognose eines stabilen Ergebnisses.

HB KÖLN. Vor allem dank eines sehr guten US-Geschäfts mit Kompaktmotoren konnte Deutz Auftragseingang und Umsatz kräftig steigern, wie das Unternehmen am Dienstag in Köln mitteilte.

Daraus resultierte ein um fünf Prozent gestiegener operativer Gewinn von sechs Millionen Euro. Unter dem Strich erzielte Deutz im Quartal einen Überschuss von 54 Millionen Euro, der wesentlich aus dem Verkauf des Marine-Service-Geschäfts an die finnische Firma Wärtsilä resultierte. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte Deutz noch einen Verlust von 2,6 Millionen Euro ausgewiesen. Der Quartalsumsatz stieg um knapp zehn Prozent auf 284,5 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr erwartet Vorstandschef Gordon Riske einen Umsatz auf Vorjahreshöhe. Der Wegfall des Marine-Service-Geschäfts soll durch internes Wachstum ausgeglichen werden. Gleiches gelte auch für den Gewinn. „Insgesamt gehen wir für das Gesamtjahr weiterhin davon aus, dass wir die negativen Ergebniseinflüsse insbesondere aus den Materialkostensteigerungen sowie den Entfall des Ergebnisbeitrages aus dem Marine-Servicegeschäft weitgehend kompensieren können“, erklärte Riske.

Die im Kleinwertesegment SDax notierte Deutz-Aktie lag kurz nach Handelsbeginn mit 3,63 Euro um 0,55 Prozent niedriger.

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